Schwarzkopien von DVDs im Trend
Die Studie wird regelmäßig durchgeführt und zeigt deshalb auch den Verlauf der Kopiertätigkeiten an. 2007 gaben nur 22 Prozent der US-Amerikaner an, im letzten Halbjahr mindestens einmal kopiert zu haben. Besonders beliebt sind Neuerscheinungen von Kinofilmen.
Im Durchschnitt erstellt ein Schwarzkopierer von einem Titel nicht eine, sondern gleich drei Kopien – sei es eine Direktkopie von der DVD oder auch über einen DVD-Rekorder mit einem Composite- oder S-Video-Kabel. Dadurch nimmt zwar die Bildqualität, aber auch die Komplexität des Kopiervorgangs für den Durchschnittsnutzer ab.
Die überwiegende Zahl von Kopien stammt von legal erworbenen DVDs, stellte Futuresource fest. 42 Prozent der Schwarzkopierer tauschen ihre Kopien mit drei oder mehr Freunden.
Die Studie wurde von Futuresource Consulting im Auftrag des Kopierschutzherstellers Macrovision erstellt. So erklärt sich auch die Frage, was passiert, wenn der Kopierschutz funktioniert. In den USA würden 77 Prozent der Befragten die DVD kaufen, wenn die Kopie fehlschlägt.


