SCO soll liquidiert werden
Das Schreiben des US-Trustee-Programms(öffnet im neuen Fenster) empfiehlt die Liquidierung von SCO, berichtet die Prozessbeobachtungsseite Groklaw(öffnet im neuen Fenster) . Eine Rehabilitierung des Unternehmens sei unwahrscheinlich. Zudem habe SCO auch kein Geschäftsmodell vorgelegt. Wenn der Antrag angenommen wird, erhalten die Gläubiger der SCO Group deren noch vorhandenes Kapital.
Allerdings will sich SCO nicht so einfach geschlagen geben. SCO-Chef Darl McBride äußerte gegenüber der Zeitung Salt Lake Tribune(öffnet im neuen Fenster) , er sei überrascht. Ein Gegenantrag soll folgen. Die Entscheidung wird vermutlich Anfang Juni 2009 bei einer Anhörung fallen.
Derzeit befindet sich SCO im Gläubigerschutz nach Chapter 11 und hatte versucht, aus dem Konkursverfahren herauszukommen. SCO hat unter anderem Schulden bei Novell, nachdem Novell alle Rechte an Unix und UnixWare zugesprochen wurden . Novell hat daher Anspruch auf eine Umsatzbeteiligung an SCOs Unix-Geschäft. Daraufhin musste SCO Konkurs anmelden.