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Nokias Musikabodienst - viel zu viele Einschränkungen

Restriktive Nutzungsbedingungen machen Aboversprechen zur Farce

Seit Anfang Mai 2009 vermarktet Nokia den Musikabodienst Comes With Music in Deutschland. In der Praxis enttäuscht der Musikabodienst, weil sich der Kunde mit vielen Einschränkungen abfinden muss. Heruntergeladene Musikstücke dürfen nicht einmal auf CD gebrannt werden.

Nokia bewirbt den Musikabodienst Comes With Music damit, dass der Kunde ein Jahr lang ohne Aufpreis beliebig viele Musikstücke über Nokias Musikshop herunterladen darf. Nach Ablauf des Jahres können die Musikstücke weiter gehört werden, lautet das weitere Versprechen. Aber im berühmten Kleingedruckten finden sich dann erhebliche Einschränkungen für den Nutzer: Alle Musikstücke sind mit dem digitalen Rechtemanagement von Microsoft versehen, das so eingestellt ist, dass sich alle im Rahmen des Musikabos geladenen Dateien immer nur auf einem PC und einem Comes-With-Music-Mobiltelefon abspielen lassen.

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Andere Geräte verweigern aufgrund mangelnder Rechte die Wiedergabe der Windows-Media-Dateien. Es ist also nicht möglich, seine über das Musikabo bezogenen Lieder auch auf einem anderen MP3-Player abzuspielen. Die Musikstücke dürfen auch nicht auf CD gebrannt werden, das verbieten die Nutzungsbedingungen für den Dienst. Wird dennoch versucht, ein Musikstück auf CD zu brennen, gibt die Nokia-Software eine Fehlermeldung aus, wonach der CD-Rohling nicht benutzbar sei.

Musikdateien sind an PC und Handy gebunden

Innerhalb des Abozeitraums darf der Nutzer alle drei Monate einen neuen Computer verwenden, um auf diesem einen Rechner die Comes-With-Music-Dateien abzuspielen. Diese Option steht auch noch zwei Jahre nach Ablauf des Abos zur Verfügung. Danach können die Musikstücke nicht mehr abgespielt werden, sobald der Kunde einen anderen Computer nutzt. Wird ein neuer Computer für den Dienst aktiviert, können die Musikdateien auf dem alten Rechner nicht mehr abgespielt werden.

Ein Austausch des Mobiltelefons ist während der Abolaufzeit ausgeschlossen. Nach Aboende kann das Mobiltelefon wie der PC für zwei Jahre alle drei Monate gewechselt werden. Allerdings darf innerhalb dieses Dreimonatszyklus immer nur entweder der PC oder das Mobiltelefon ausgetauscht werden. Danach sorgt auch hier die Neuanschaffung eines Handys dafür, dass sich die Musikdaten aus dem Abo nicht mehr wiedergeben lassen.

Damit platzt Nokias Versprechen, dass die geladene Musik nach Aboende beliebig lange weiter verwendet werden kann. Denn üblicherweise werden Computer und Mobiltelefone regelmäßig ausgetauscht, so dass spätestens ein paar Jahre nachdem das Comes-With-Music-Abo ausgelaufen ist, kein Kunde mehr auf die darüber bezogene Musik zugreifen kann. Denn dann sind üblicherweise sowohl PC als auch Mobiltelefon durch neue ersetzt, die dann nicht mehr "Comes with Music"-tauglich sind.

Nokias Musikabodienst - viel zu viele Einschränkungen 

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el3ktro 18. Mai 2009

Nur weil also jemand nicht deiner Meinung ist und iTunes gut findet, ist er gleich dumm...

renaikon 12. Mai 2009

Na dann hat euch euer Gefühl aber ganz schön getäuscht, ihr beiden Schlaumeier. Nur weil...

tsw 11. Mai 2009

Doch. Vor ein paar Wochen. Ein Interview einer britischen PC-Zeitschrift mit einem...

mummi 11. Mai 2009

Was für eine Abzocke....

hm-jo 11. Mai 2009

richtige einstellung. deshalb finde ich solche angebote gut und hoffe es wird der trend



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