Nvidia steigert Umsatz und Verlust

Dennoch Trendwende nach Einbruch des Grafikmarkts

Im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2010 hat Nvidia 664,2 Millionen US-Dollar umgesetzt und dabei Verluste von 201,3 Millionen US-Dollar gemacht. Darin sind starke Einmalbelastungen enthalten, im Vergleich zum vorherigen Quartal konnte Nvidia seinen Umsatz sogar steigern.

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Trotz der starken Verluste zeichnet sich mit den aktuellen Zahlen von Nvidia eine Trendwende am Grafikmarkt ab, der im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2009 stark eingebrochen war, was bei Nvidia dem vierten Kalenderquartal 2008 entspricht. Gegenüber diesem Quartal konnte Nvidia seinen Umsatz um 38 Prozent steigern, in den drei Monaten davor hatte sich der Umsatz mehr als halbiert.

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Dennoch sind die nun erreichten 664,2 Millionen US-Dollar nur etwas mehr als die Hälfte der 1,15 Milliarden US-Dollar, die Nvidia im ersten Quartal des Kalenderjahres umsetzen konnte. Zudem steigerte sich der Verlust, im vierten Quartal des Kalenderjahres 2008 betrug er trotz des Einbruchs 147,7 Millionen US-Dollar, nun sind es 201,3 Millionen US-Dollar. Daran haben aber ausgeübte und aufgestockte Aktienoptionen von Nvidia-Mitarbeitern von 140,3 Millionen US-Dollar großen Anteil.

Allein mit den verkauften Produkten und ohne Berücksichtigung anderer Belastungen hat Nvidia sogar einen Gewinn von 189,7 Millionen US-Dollar erzielt, wie schwach der Markt weiterhin ist, zeigt der Vergleich mit dem Vorjahresquartal: Hier waren es noch 514,8 Millionen US-Dollar Gewinn aus dem Verkauf. Trotz der Belastungen hat Nvidia noch Barreserven von 1,34 Milliarden US-Dollar.

Nvidias Zahlen bestätigen die leichte Erholung des Grafikmarktes, welche die Marktforscher von Jon Peddie Research bereits für das erste Kalenderquartal 2009 errechnet hatten. Nvidia profitiert davon besonders, da das Unternehmen seinen Marktanteil steigern konnte. Dazu haben auch Abverkaufsprogramme für den Handel beigetragen. Laut Nvidia konnte das Unternehmen seine Lagerhaltungszeit gegenüber dem vorherigen Quartal von 144 auf 64 Tage reduzieren. Diese Lagerräumungen haben aber zum Teil auch Verluste eingebracht, wie Nvidia in einer Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen angab.

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Darin erklärte CEO Jen-Hsun Huang auch, dass sich das Unternehmen weiter auf Sparkurs befindet. Dieser betrifft unter anderem weitere Lagerräumungen bei GPUs mit 65-Nanometer-Strukturen, der Wechsel auf 40-Nanometer-GPUs soll schnell stattfinden - Produktankündigungen machte Huang aber auch auf Nachfragen nicht. Insbesondere nahm er nicht zur nächsten Architektur GT300 Stellung, zu der sich die Gerüchte im Web derzeit häufen. Der GT200-Nachfolger soll unbestätigten Angaben zufolge frühestens Ende 2009 erscheinen. Bei den 40-Nanometer-Produkten, die noch auf GT200- und G92-Architekturen basieren, soll es aber drei Produkte geben, erklärte Huang.

Als weiteren Hoffnungsträger für das kommende Quartal nannte Nvidias CEO die Ion-Plattform, die mit dem Nettop Revo von Acer seit kurzem auf dem Markt ist. Dabei gab Nvidia noch eine interessante Zahl preis: Die ersten 5.000 Revos sollen in Deutschland im Onlinehandel innerhalb eines Tages ausverkauft worden sein.

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