Cisco sieht erste Anzeichen für eine Marktstabilisierung

Gewinn fällt weniger stark als von Analysten erwartet

Der Netzwerkausrüster Cisco Systems hat im letzten Quartal einen Gewinnrückgang um 21 Prozent verzeichnet. Damit lag das Unternehmen aber über den Erwartungen der Analysten.

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Weltmarktführer Cisco hat im dritten Finanzquartal, das am 25. April 2009 endete, einen Gewinn von 1,3 Milliarden US-Dollar (23 Cent pro Aktie) erzielt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden 1,8 Milliarden US-Dollar (29 Cent pro Aktie) erarbeitet.

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Abzüglich der Ausgaben für Mitarbeiter-Aktienoptionsprogramme lag der Gewinn bei 30 Cent pro Aktie, und damit 5 Cent über den Schätzungen der Analysten. Der Umsatz des Unternehmens fiel um 17 Prozent auf 8,2 Milliarden US-Dollar. Hier hatten die Börsenexperten nur 8,1 Milliarden US-Dollar prognostiziert.

Konzernchef John Chambers erklärte, die Kunden spürten " endlich etwas Solides unter den Füßen". Bei den Auftragseingängen sei die Talsohle erreicht. "Niemand wird bereits jetzt einen Aufschwung vorhersagen, aber es muss eine Stabilisierung oder einen Ausgleich geben, bevor man einen Aufschwung erlebt." Die Auftragseingänge im Berichtszeitraum lägen für Cisco zwar weiter unter den Vorjahreswerten, hätten sich aber nicht weiter von Monat zu Monat verschlechtert, so Chambers.

Cisco hatte im Herbst 2008 einen Kostensenkungsplan verabschiedet, auf Entlassungen aber bislang verzichtet. Durch einen Einstellungstopp reduzierte sich die Zahl der Arbeitsplätze im Unternehmen um 760 auf 66.558 Beschäftigte.

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Im laufenden vierten Quartal werde der Umsatz erneut um 17 bis 20 Prozent nachgeben, so Chambers. Die US-Wirtschaft schrumpfte im ersten Quartal des laufenden Jahres um 6,1 Prozent. Im vierten Quartal 2008 ging es um 6,3 Prozent bergab. Ökonomen gehen davon aus, dass die Arbeitslosenquote im April 2009 mit offiziell 8,9 Prozent den höchsten Stand seit 1983 erreicht hat.

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