Nintendo steigert Gewinn um 10,2 Prozent

Japanischer Spielekonzern warnt vor Abschwächung im laufenden Geschäftsjahr

Noch läuft das Geschäft bei Nintendo richtig gut - im letzten Geschäftsjahr konnte der japanische Gamingkonzern sein Ergebnis deutlich verbessern. Für die Zukunft erwartet das Unternehmen aber sinkende Einnahmen.

Artikel veröffentlicht am ,

Nintendo hat seine Ergebnisse für das am 31. März 2009 abgelaufene Geschäftsjahr veröffentlicht. Mit einem Gewinnanstieg von 10,2 Prozent konnte das Unternehmen sogar seine eigenen Erwartungen von rund 8 Prozent Plus übertreffen. Insgesamt hat Nintendo einen Nettogewinn von 279,1 Milliarden Yen (2,11 Milliarden US Dollar) erzielt, der Umsatz ist von 1,67 Billionen Yen (12,6 Milliarden Euro) auf 1,84 Billionen Yen (13,9 Milliarden Euro) gewachsen.

Die Verkaufszahlen der aktuellen Konsole Wii und des Handheld DS/DSi blieben etwas unter den Erwartungen von Nintendo. Von der Wii konnte das Unternehmen 25,9 Millionen Einheiten absetzen - die Prognose hatte bei 26,5 Millionen gelegen. Vor allem in Japan schwächelt die Wii inzwischen, wenn auch auf hohem Niveau, aufgrund der inzwischen hohen Marktsättigung. Weltweit konnte Nintendo mittlerweile nach eigenen Angaben 50,4 Millionen Wii verkaufen. Die DS/DSi wanderte weltweit 31,2 Millionen Mal über die Ladentheken - Nintendo hatte mit 31,5 Millionen gerechnet. Weltweit hat das Unternehmen 101,8 Millionen DS/DSi an die Spieler gebracht.

An der Softwarefront hat sich vor allem Wii Fit wacker geschlagen: 16,7 Millionen Einheiten des Fitnessprogramms mit dem Wii Board hat das Unternehmen verkauft. Von Mario Kart hat Nintendo 15,4 Millionen Einheiten abgesetzt, von Animal Crossing: City Folk rund 3,4 Millionen und von Wii Music - trotz schlechter Rezensionen - immerhin noch 2,7 Millionen.

Im laufenden Geschäftsjahr rechnet Nintendo mit einem leichten Umsatzrückgang um 2 Prozent, vor allem aufgrund der durch die Finanzkrise bedingten Konsumzurückhaltung. Der Gewinn soll trotzdem um 7,5 Prozent auf 300 Milliarden Yen (2,27 Milliarden Euro) steigen. Nintendo erwartet, 26 Millionen Wii und 30 Millionen DS/DSi verkaufen zu können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Disney+, Netflix und Prime Video
Das goldene Streamingzeitalter wird zum silbernen

Das aktuelle Jahr hat viele Umbrüche im Streamingmarkt erlebt - und nächstes Jahr geht es weiter. Das wird negative Auswirkungen für Anbieter und Kunden haben.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

Disney+, Netflix und Prime Video: Das goldene Streamingzeitalter wird zum silbernen
Artikel
  1. Kernfusion: US-Fusionslabor erreicht konsistent Zündungen
    Kernfusion
    US-Fusionslabor erreicht konsistent Zündungen

    Vor einem Jahr gelang der US-Forschungseinrichtung NIF ein wichtiger Fortschritt bei der Kernfusion. Der wurde inzwischen mehrfach wiederholt.

  2. Aufkauf der Restaktien: Silver Lake will die Software AG vollends übernehmen
    Aufkauf der Restaktien
    Silver Lake will die Software AG vollends übernehmen

    Das Angebot des Investors für die restlichen Anteile liegt vor. Die Software AG trennt sich derweil von zwei Produkten.

  3. 49-Euro-Ticket: Stendal könnte doch zum Deutschlandticket zurückkehren
    49-Euro-Ticket
    Stendal könnte doch zum Deutschlandticket zurückkehren

    Während weitere Landkreise ebenfalls über ein Aus für das Deutschlandticket nachdenken, gibt es für Stendal einen möglichen Ausweg.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /