Test: Modbook - ein Macbook als halber Tablet-PC

Der GPS-Empfänger passt eigentlich nicht so richtig ins Konzept. Für den Einsatz muss der Anwender nämlich möglichst unter freiem Himmel sein, um die Signale von mindestens vier GPS-Satelliten einzufangen. Bei Sonnenschein sieht der Anwender auf dem Display allerdings nichts, also auch nicht, wo er ist. Der Empfänger funktionierte zudem im Test zunächst nicht. Die beigelegte GPS-Software war nicht in der Lage, sich mit dem Empfänger zu verbinden, obwohl der System Profiler das GPS-Gerät anzeigte und das Programm den Port sah. Erst nach einer Neuinstallation des Treibers, den Axiotron übrigens nicht auf seiner Homepage anbietet, klappte das Zusammenspiel mit dem GPS-Programm. Als Gegenprobe diente der Nikon-GP-1-GPS-Empfänger. Große Unterschiede waren nicht auszumachen. Beide arbeiteten wie sie sollten.

Stellenmarkt
  1. Informatiker/in, Wirtschaftsinformatiker/in o. ä. (w/m/d)
    DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Braunschweig
  2. SAP-Applikationsexpert*in Forschungsbauten Abteilung Bauangelegenheiten und Liegenschaften
    Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., München
Detailsuche

Axiotrons Modbook ist bereits bei Gravis und im mStore erhältlich. Das von Gravis zur Verfügung gestellte Gerät kostet derzeit 2.246 Euro. Der GPS-Empfänger war im Testgerät eingebaut. Laut Gravis werden aber nicht alle Modbooks gleich mit der GPS-Option kommen. Zukünftige Modbooks sollen den Empfänger nur noch als Option bieten. Wann die Umstellung erfolgt, konnte Gravis nicht sagen.

Alternativ kann auch ein vorhandenes Macbook mit Nvidia-Chipsatz für den Umbau abgegeben werden. Der kostet dann 1.298 Euro und soll sieben bis zehn Tage dauern.

Fazit

Wer gehofft hat, ein Äquivalent eines Windows-Tablet-PCs in der Mac-Welt zu finden, wird vom Modbook enttäuscht. Da der Bildschirminhalt ab Werk und ohne Zusatztools nicht gedreht werden kann und die Handschrifterkennung frustriert, ist das Modbook für Notizen unterwegs unbrauchbar.

Seine Stärken hat es vor allem als Werkzeug zum Zeichnen. Der Bildschirm ist schön groß, was sehr praktisch für genaues Zeichnen ist. Da spielt dann auch das hohe Gewicht keine entscheidende Rolle. Einzig die Blickwinkelabhängigkeit des Displays stört zeitweise.

Nur als Zeichenwerkzeug ist das Modbook derzeit interessant. Aber dafür ist das Gerät zu teuer. Erst wenn Axiotron Quickflip zum Drehen des Bildschirminhalts und Quickscript zur Handschrifterkennung fertiggestellt hat, dürfte das Modbook auch für andere Anwendungen infrage kommen.

Solange Apple allerdings nicht selbst an der Tablet-Unterstützung arbeiten will, wird es Axiotron schwer haben, mit dem Modbook der ausgereiften Windows-Konkurrenz etwas entgegenzusetzen. Die Software, die Axiotron als Ausgleich entwickelt, kann eine saubere Integration ins Betriebssystem nicht ersetzen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Test: Modbook - ein Macbook als halber Tablet-PC
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Itanium-CPUs
Intels "Itanic" ist endgültig gesunken

Die letzten Itanium-CPUs wurden ausgeliefert, die Ära der gefloppten "unsinkbaren" Prozessoren ist damit definitiv zu Ende.

Itanium-CPUs: Intels Itanic ist endgültig gesunken
Artikel
  1. Starkvind: Ikea bringt Luftreiniger mit Smarthome-Anschluss
    Starkvind
    Ikea bringt Luftreiniger mit Smarthome-Anschluss

    Ikea hat mit Starkvind einen Luftreiniger für kleine Räume vorgestellt, der an das Trådfri-Gateway angeschlossen und per App gesteuert werden kann.

  2. Enuu: Bürgersteig-Parken führt zu Aus von Mini-Autos
    Enuu
    Bürgersteig-Parken führt zu Aus von Mini-Autos

    Die vierrädrigen Kabinenroller von Enuu werden in Berlin auf Bürgersteigen geparkt, was Ärger verursacht. Nun verschwinden die Elektrofahrzeuge wieder.

  3. Arbeit: LinkedIn Mitarbeiter dürfen für immer im Homeoffice bleiben
    Arbeit
    LinkedIn Mitarbeiter dürfen für immer im Homeoffice bleiben

    Die meisten der 16.000 LinkedIn-Mitarbeiter dürfen künftig Vollzeit von zu Hause aus arbeiten. Das könnte aber zu Einkommenseinbußen führen.

Zec 13. Mai 2009

Gern geschehen.. Manche Leute hier haben eben keine Ahnung, aber dafür ne riesen Klappe...

MS-Freund 13. Mai 2009

Genau! Und was Apple noch viel schlechter kann als MS ist es, Betriebssysteme von...

PB 12. Mai 2009

wäre ein passenderer Name...

usenetuser 12. Mai 2009

Die Maus ist ja putzig. :)

Erzjochen Maxlatte 12. Mai 2009

Jetzt ist es offiziell: Bei Golem arbeiten die gleichen Hateboys, wie die, die hier das...



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Samsung Galaxy Vorbesteller-Aktion • Speicherwoche bei Media Markt • Samsung Odyssey G5 (34 Zoll, 165 Hz) 399€ • 15% auf Xiaomi-Technik • McAfee Total Protection ab 15,99€ • Saturn: 1 Produkt zahlen, 2 erhalten • Final Fantasy VII HD Remake PS4 25,64€ [Werbung]
    •  /