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Test: Modbook - ein Macbook als halber Tablet-PC

Auch eine Software zum Drehen des Bildschirminhalts soll bald kommen, wird aber laut Axiotron nur auf Modbooks mit Nvidia-Chipsatz funktionieren. Derweil kann sich der Anwender mit Mages Display Rotation behelfen, um den Bildschirminhalt zu drehen. Apple hat das Drehen für Macbooks explizit abgeschaltet. Ist der Bildschirminhalt erst einmal um 90° gedreht, taucht die Option aber doch wieder in den Systemeinstellungen auf. Allerdings nur so lange, bis der Bildschirminhalt wieder in seine Ausgangslage gedreht wurde.

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Fertiggestellt hat Axiotron eine zusätzliche virtuelle Tastatur, mit der sich kleine Notizen schreiben oder etwa URLs in den Browser eintippen lassen. Sie bietet zudem verschiedene Layouts und lässt sich bei Inaktivität transparent schalten. Störend ist allerdings, dass die virtuelle Tastatur vom Betriebssystem den Fokus bekommt, wenn sie aus dem minimierten Zustand oder mit der Taste am Stift zurück auf den Bildschirm geholt wird. Die Anwendung, in der der Nutzer schreiben will, muss dann nochmals angeklickt werden. Erst dann lässt sich die virtuelle Tastatur nutzen und der Betriebssystemfokus bleibt auch bei folgenden Buchstaben im Feld der zu beschreibenden Anwendung.

Bei normaler Nutzung des Modbook stellte sich heraus, dass MacOS X nicht so optimiert ist, wie es sollte. Einfaches Klicken, etwa auf ein Symbol, gelingt nicht immer, da die Toleranz zum Klicken nicht groß genug ist. Rutscht der Anwender nur ein wenig bei der Displayberührung ab, wird das als Drag-und-Drop-Bewegung interpretiert. Dieses Verhalten macht auch Doppelklicks schwierig, vor allem wenn der Anwender den Stift in einer ungünstigen Position hält.

Neben der schlechten Schrifterkennung und dem hohen Gewicht ist auch das Display negativ zu erwähnen. Es ist zu dunkel, um das Modbook auch im Außeneinsatz zu nutzen, und die eingeschränkten Einblickwinkel sind für einen Tablet-PC nicht geeignet. Wer dünne Linien in Farben wie etwa Hellgrau oder Hellgrün zeichnet, sieht sie nur bei bestimmten Haltungen des Modbooks.

Beim Zeichnen zeigt das Modbook hingegen seine Stärken. Der Anwender kann sich auf die Couch setzen und loszeichnen. Dann stört das hohe Gewicht nicht und die Größe des Displays ist von Vorteil. Der Stift arbeitet präzise und die verschiedenen Druckstufen erlauben ein genaues Zeichnen. Der Parallax-Effekt, der durch den Abstand zwischen Stiftspitze und dem Display zwangsläufig entsteht, ist angenehm gering. Die Lautsprecher des Modbooks sind gut. So kann der Anwender während des Zeichnens auch ohne Kopfhörer Musik hören. Tablet-PCs in der Windows-Welt bieten meist nur bescheidenen Klang und manchmal nicht einmal Stereo.

Das Zeichnen-Erlebnis trübten allerdings Probleme mit der Hardware. Während des Tests fielen vereinzelt Ausfälle des Digitizers auf. Kurz nach dem Aufwachen des Rechners wurden der Digitizer und damit die ganze Stifterkennung für kurze Zeit nicht erkannt. Erst nach ein paar Sekunden war er wieder funktionsfähig. Einmal fiel er während des Tests sogar ganz aus und war erst nach zwei Neustarts wieder nutzbar. In dieser Situation wurde ganz deutlich, wie hilflos ein Anwender ohne Maus und Tastatur ist. Die beiden Zusatztasten auf dem Modbook sind zu wenig: Die eine Taste ist der Ein- und Ausschalter und die andere Taste die für die Aktivierung des GPS-Empfängers.

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Zec 13. Mai 2009

Gern geschehen.. Manche Leute hier haben eben keine Ahnung, aber dafür ne riesen Klappe...

MS-Freund 13. Mai 2009

Genau! Und was Apple noch viel schlechter kann als MS ist es, Betriebssysteme von...

PB 12. Mai 2009

wäre ein passenderer Name...

usenetuser 12. Mai 2009

Die Maus ist ja putzig. :)

Erzjochen Maxlatte 12. Mai 2009

Jetzt ist es offiziell: Bei Golem arbeiten die gleichen Hateboys, wie die, die hier das...


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