VirtualBox für FreeBSD

Sun unterstützt FreeBSD nicht offiziell

Die Entwickler der Virtualisierungslösung VirtualBox portieren ihre Software derzeit auf das Unix-Derivat FreeBSD. Einige Funktionen wurden bereits umgesetzt, es soll aber noch viel zu tun geben. VirtualBox-Anbieter Sun unterstützt die Portierung nicht.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die freie Virtualisierungssoftware VirtualBox läuft bereits unter FreeBSD, haben die Entwickler bekanntgegeben. Wer die Software nutzen möchte, muss den Quelltext jedoch noch selbst aus dem Quellcodeverwaltungssystem laden und übersetzen. Den Einsatz auf Produktivsystemen empfehlen die Entwickler noch nicht.

Die Virtualisierungstechnik haben sie ihren Angaben zufolge bereits portiert und auch das Qt4-Frontend ist unter FreeBSD verfügbar. Sound funktioniert über das Open Sound System und die NAT-Funktion lässt sich ebenfalls verwenden. Andere Funktionen wie Bridged- und Host-only-Netzwerk sowie Unterstützung für ACPI, OpenGL und USB hingegen sind noch nicht implementiert.

Das liegt auch daran, dass die Entwickler VirtualBox in ihrer Freizeit portieren. Anbieter Sun unterstützt FreeBSD nämlich noch nicht als Plattform. Ob sich das ändern wird, ist bisher nicht bekannt. Anwender sollen gefundene Fehler aus diesem Grunde aber nicht im offiziellen Bugtracker melden.

VirtualBox wurde ursprünglich von der deutschen Firma Innotek entwickelt, die Anfang 2008 von Sun übernommen wurde. Die Software steht unter der GPL und ist offiziell für Linux, MacOS X, Solaris und Windows verfügbar.

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