Abo
  • Services:

Update für G1: T-Mobile verteilt Android 1.5

Google verzichtet auf Zwangsanmeldung

T-Mobile hat in Deutschland damit begonnen, das Update auf Android 1.5 für das G1 zu verteilen. Damit erhält das G1 einige neue Funktionen, mit denen die Bedienung des Smartphones komfortabler werden soll.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit der Version 1.5 von Android verzichtet Google auf die bisherige Zwangsanmeldung, so dass sich das G1 auch nutzen lässt, ohne ständig mit einem Google-Konto angemeldet sein zu müssen, wie es bisher der Fall war. Auch bei der Ersteinrichtung eines neuen Modells ist eine Google-Anmeldung nicht mehr zwingend erforderlich. Allerdings steht eine freiwillige Anmeldung bei Google weiterhin zur Verfügung.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

In Bezug auf die Bedienung wurde Android 1.5 dahingehend verbessert, dass sich der Bildschirminhalt dreht, wenn das Gerät anders gehalten wird. Bisher wurde die Bildschirmausrichtung nur geändert, wenn die Tastatur ein- oder ausgeklappt wurde. Als weitere Veränderung gibt es nun eine Bildschirmtastatur, um darüber kurze Eingaben machen zu können, ohne die Hardwaretastatur aufschieben zu müssen.

Die integrierte Kamera kann nun auch Videos aufnehmen und der integriere Videoplayer spielt auch Dateien in den Formaten MPEG4 und 3GP ab. Vom Mobiltelefon aus lassen sich Videos direkt auf Youtube laden und Fotos können an Picasa weitergereicht werden. Das integrierte Bluetooth unterstützt nun sowohl A2DP als auch AVRCP, um Stereoton drahtlos zu übertragen.

 

Die Rendering-Engine des Android-Browsers wurde auf die aktuelle Webkit-Version gebracht und enthält auch die JavaScript-Engine Squirrelfish. Zudem kann der Nutzer nun Dinge innerhalb einer Webseite suchen und die URL- und Suchleiste wurden zusammengelegt. Ferner wird das Kopieren von Inhalten in die Zwischenablage unterstützt. Der neue Linux-Kernel 2.6.27 unterstützt die automatische Prüfung und Reparatur von SD-Card-Dateisystemen und umfasst das SIM Application Toolkit 1.0.

Das Update auf Android 1.5 wird nicht gleichzeitig an alle G1-Besitzer verteilt, so dass es bei einigen Kunden dauern kann, bis sie in den Genuss des Updates gelangen. T-Mobile will zunächst die Geräte beliefern, die sich in einem WLAN befinden, denn das Update wird zumindest von T-Mobile ausschließlich über das Mobilfunknetz und über WLAN verteilt. Wer keine Datenflatrate gebucht hat, sollte das Update in jedem Fall über WLAN herunterladen, um unnötig hohe Kosten zu vermeiden.

Wer das Update für das G1 nicht via Mobilfunk oder WLAN aufspielen will, kann das Installationsarchiv auch über den PC herunterladen. Voraussetzung für das Update ist die Version 1.1 von Android, die im Menüpunkt Telefoninfo zu finden ist.

Nach dem Download muss das Archiv in update.zip umbenannt und auf eine Speicherkarte kopiert werden, die dann in den passenden Steckplatz des G1 geschoben wird. Der Updateprozess am Gerät wird aufgerufen, indem beim Hochfahren des G1 Home- und Auflegentaste gedrückt wird. Bis zum Erscheinen eines Warndreiecks müssen die Tasten gedrückt werden und dann wird das Update über die Tastenkombination Alt-S eingespielt. Bis das Update eingespielt ist, braucht das Gerät zwei Neustarts.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,49€
  2. 34,99€ (erscheint am 15.02.)
  3. 32,99€ (erscheint am 25.01.)

Elvis76 15. Mai 2009

Hallo, weiß zufällig jemand ob der nutzer die kosten für den download des immerhin etwa...

dafire 07. Mai 2009

dann installier dir ein developer image .)

Naja 07. Mai 2009

Schonmal so einen Changelog von Nokia gelesen?

digital-bit.ch 07. Mai 2009

Nein immer noch nicht, ist aber in der Mache ich denke aber vor September wirst Du das...


Folgen Sie uns
       


Royole Flexpai - Hands on (CES 2019)

Das Flexpai von Royole ist das erste kommerziell erhältliche Smartphone mit faltbarem Display. Ein erster Kurztest des Gerätes zeigt, dass es noch einige Probleme mit der Software hat.

Royole Flexpai - Hands on (CES 2019) Video aufrufen
Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

    •  /