Abo
  • Services:

1.500 betriebsbedingte Kündigungen bei T-Systems

Telekom macht 1,1 Milliarden Abschreibungsverlust mit T-Mobile UK

Von Januar bis März 2009 hat die Deutsche Telekom 1,1 Milliarden Euro Verlust gemacht. Schuld waren die Wirtschaftskrise und Währungsschwankungen. Bei T-Systems soll es erstmals 1.500 betriebsbedingte Kündigungen geben.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Deutsche Telekom hat in den ersten drei Monaten des Jahres 2009 einen Milliardenverlust verzeichnet. Der Konzernverlust betrug 1,1 Milliarden Euro nach einem Gewinn von 0,9 Milliarden Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Stellenmarkt
  1. Eurowings Aviation GmbH, Köln
  2. mobilcom-debitel GmbH, Büdelsdorf

Der Einbruch ist Abschreibungen auf T-Mobile UK in Höhe von 1,8 Milliarden Euro geschuldet. Der Wertverlust spiegele "die starke Konjunkturabkühlung und den verschärften Wettbewerb in Großbritannien wider", gab das Unternehmen bekannt. In Großbritannien erwartet die Wirtschaftspresse, dass die Telekom die britische Landestochter verkaufen wird. Auch die Mobilfunktöchter in den USA und Polen bereiteten dem deutschen Konzern Probleme. Hier belasteten zusätzlich zur Weltwirtschaftskrise starke Wechselkursschwankungen das Ergebnis. Weiter positiv entwickelt sich das Datengeschäft beim Mobilfunk. In Europa ist der Umsatz in diesem Bereich um mehr als 40 Prozent auf 432 Millionen Euro gestiegen.

Ohne die Abschreibung lag der Konzernüberschuss bei 0,7 Milliarden Euro, ein Rückgang um 12,7 Prozent. Die Telekom hatte bereits am 24. April 2009 ihre Prognose für das gesamte Geschäftsjahr gesenkt.

Im ersten Quartal erzielte die Deutsche Telekom einen Umsatz von 15,9 Milliarden Euro, 6,2 Prozent mehr als im ersten Quartal 2008. Der Zuwachs wurde aber nicht organisch, sondern hauptsächlich durch die Integration des griechischen Festnetz- und Mobilfunkbetreibers OTE in die Bilanzen des Bonner Konzerns erzielt. Im Deutschlandgeschäft ging der Umsatz bei T-Home um 5,7 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro zurück. Das EBITDA sank um 2,5 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. "Die Zahlen, die wir heute vorlegen, zeigen ein gemischtes Bild. Trotz schwierigen Umfelds auf einigen Märkten stehen wir vergleichsweise stabil da", erklärte der Vorstandsvorsitzende René Obermann.

Der internationale Umsatz der T-Systems stieg um 6,4 Prozent. Der Auftragseingang lag im ersten Quartal aber um 14,7 Prozent unter dem Vorjahresquartal. Laut Financial Times Deutschland soll es in dem Konzernbereich erstmals betriebsbedingte Kündigungen im großen Stil geben. 2009 sollen bei T-Systems in Deutschland über 3.000 Stellen wegfallen, 1.500 der Betroffenen müssen mit betriebsbedingten Kündigungen rechnen, heißt es aus Unternehmenskreisen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-70%) 8,99€
  2. 13,49€
  3. 9,95€
  4. 2,99€

Keinaktionär 08. Mai 2009

Wer zuletzt lacht, lacht am besten: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0...

@personalreferent 08. Mai 2009

leider ist es so, dass leute der T- sooo gut bezahlt wurden ( auto inclusive ), dass der...

Seher 07. Mai 2009

Telekom sollte eher im Ausland teure Gespräche anbieten und damit die kostengünstige...

Trollhammer 07. Mai 2009

k.T.

Chef 07. Mai 2009

Ja, du hast recht: Wenn die Mannschaft nicht mitmacht. Aber die Vorstände werden neue...


Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 2070 - Test

Wir haben uns zwei Geforce RTX 2070, eine von Asus und eine von MSI, angeschaut. Beide basieren auf einem TU106-Chip mit 2.304 Shader-Einheiten und einem 256-Bit-Interface mit GByte GDDR6-Speicher. Das Asus-Modell hat mehr Takt und ein höhere Power-Target sowie eine leicht bessere Ausstattung, die MSI-Karte ist mit 520 Euro statt 700 Euro aber günstiger. Beide Geforce RTX 2070 schlagen die Geforce GTX 1080 und Radeon RX Vega 64.

Geforce RTX 2070 - Test Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
Ein Test von Ingo Pakalski


      •  /