3D Realms ist pleite - Duke Nukem Forever ist tot

Finanzielle Probleme führen offenbar zur Schließung

Zwölf Jahre hat 3D Realms an Duke Nukem Forever gearbeitet - jetzt steht wohl fest, dass es nie erscheint: Das Entwicklerstudio von Scott Miller und George Broussard ist offenbar pleite und wird geschlossen.

Artikel veröffentlicht am ,

"Hier geht es nicht um Marketing. Es stimmt. Derzeit habe ich weiter nichts dazu zu sagen" ("It's not a marketing thing. It's true. I have nothing further to say at this time"), kommentiert Joe Siegler, Mitarbeiter von 3D-Realms, im Forum des Entwicklers abschließend Berichte in der amerikanischen Fachpresse, die immer konkreter wurden. Sein Arbeitgeber ist allem Anschein nach pleite - und das bedeutet nach aktuellem Stand auch das Ende für das zuletzt nur noch als Vaporware-Erfolg und längster Witz der Spielegeschichte bespöttelte Duke Nukem Forever.

Stellenmarkt
  1. Leiter*in Fachdienst IT/CIO
    Landkreis Märkisch-Oderland, Seelow
  2. IT-Projektassistenz (m/w/d)
    THOMAS SABO GmbH & Co. KG, Lauf / Pegnitz
Detailsuche

Konkrete Gründe sind unbekannt, US-Medien vermuten, dass dem Studio auch als Folge der Finanzkrise das Geld ausgegangen ist. Entwicklungschef George Broussard hatte erst vor wenigen Tagen auf Twitter geschrieben, bei der Produktion von Duke Nukem Forever sei ein wichtiger Meilenstein erreicht worden. Angeblich sind die Mitarbeiter von 3D Realms bereits entlassen.

 

Nicht betroffen von der Studioschließung ist angeblich die eng mit 3D Realms verbundene Firma Apogee. Die lässt derzeit mit Deep Silver - einer Marke des deutschen Publishers Koch Media - beim Entwicklerteam Frontline Games das Handheldspiel Duke Nukem Trilogy entwickeln.

Duke Nukem Forever befand sich offiziell seit Mitte 1997 in der Entwicklung - länger als jedes andere Spiel. Gründe für die lange Produktionszeit waren unter anderem mehrere Wechsel der Grafik-Engine und interne Probleme des Teams. Was allerdings genau hinter den Kulissen bei 3D Realms vor sich ging, drang nie an die Öffentlichkeit. Insbesondere George Broussard gab in all den Jahren fast ausschließlich kurze, teils kryptische Statements zum Entwicklungsstand von sich. Das Spiel wurde mehrfach von Wired mit dem Vaporware-Award ausgezeichnet - einer zweifelhaften Ehrung für Produkte, die trotz Ankündigungen der Hersteller nicht auf den Markt kommen.

Zumindest theoretisch gibt es noch die Möglichkeit, dass irgendwann ein Spiel mit dem Titel Duke Nukem Forever auf den Markt kommt. Dazu müsste ein Entwicklerstudio oder ein Publisher die Rechte am Programm und am Markennamen kaufen; die Vertriebsrechte besitzt Take 2.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Wikifan 30. Jan 2010

http://www.bravenewgamer.com/2010/01/the-voice-of-duke-nukem-facetiously-confirms-duke...

nunjaaaaa 03. Jun 2009

sammeln? lol, also ich seh das wie viele, ich war damals ein begeisterter fan, aber...

Der... 09. Mai 2009

Keine Sorge Irgendjemand wird sich den Duke schnappen und fertigstellen 2-4 Jahre und er...

Karacan 08. Mai 2009

Kein Wunder das sie damit Pleite machen. :) Keine Spielefirma kann sich mehr leisten...

Wikifan 08. Mai 2009

Der kanns noch richten, oder nicht? http://de.wikipedia.org/wiki/Chapter_11



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Halbleiterproduktion
TSMC will klimaneutral werden

Der Chiphersteller TSMC hat angekündigt, bis 2050 seine Emissionen auf "Netto-Null" zu senken - setzt dabei aber auch auf fragwürdige Kompensationsprojekte.
Von Hanno Böck

Halbleiterproduktion: TSMC will klimaneutral werden
Artikel
  1. Bitkom: Kritik an EU-Vorgehen für einheitliche Ladebuchsen
    Bitkom
    Kritik an EU-Vorgehen für einheitliche Ladebuchsen

    Die EU-Kommission will einheitliche Ladebuchsen an Elektrogeräten wie Handys und Tablets. Der Bitkom fürchtet mehr Elektroschrott.

  2. USA: Adblocker gegen Hacker und Geheimdienste
    USA
    Adblocker gegen Hacker und Geheimdienste

    Geheimdienste in den USA nutzen Adblocker, andere Behörden offenbar nicht. Ein US-Senator warnt daher vor Hacking und Erpressung.

  3. Smartwatch: Apple Watch Series 7 mit unbekanntem 60,5-GHz-Datentransfer
    Smartwatch
    Apple Watch Series 7 mit unbekanntem 60,5-GHz-Datentransfer

    Die Apple Watch Series 7 beherrscht einen bisher unbekannten Funk-Datentransfermodus. Das zeigen Anmeldeunterlagen in den USA.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Asus TUF Gaming RTX 3080 V2 OC 1.179,42€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen (u. a. Legion 15,6" Ryzen 7 & RTX 3060 1.149€) • Alternate-Deals (u. a. Emtec 120GB SSD 16,29€) • Dualsense-Ladestation 35,99€ • iPhone 13 Release heute ab 799€ • Asus 27" WQHD 144Hz 260,91€ [Werbung]
    •  /