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Kindle DX - Amazons E-Book-Reader mit 9,7-Zoll-Display

Bildschirminhalt dreht sich automatisch nach Ausrichtung des Geräts

Nun ist es offiziell: Amazon bringt mit dem Kindle DX einen weiteren E-Book-Reader auf den Markt. Er hebt sich mit einem 9,7-Zoll-Bildschirm vom 6-Zoller Kindle 2 ab und soll ein bequemeres Lesen digitaler Ausgaben von Zeitungen und Magazinen ermöglichen.

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Der 9,7-Zoll-E-Ink-Bildschirm des Kindle DX kann 16 Graustufen darstellen und je nach Ausrichtung den Inhalt automatisch ins Hoch- oder Querformat drehen. Die Auflösung beträgt 1.200 x 824 Pixel bei 150 ppi. Unter dem Display sitzt die Kindle-typische Tastatur. Das Gehäuse des Kindle DX ist 264 x 180 mm groß und 9,7 mm dick. Das Gewicht beziffert Amazon mit 536 Gramm.

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Inhalte werden wie bei den kleineren Kindle-Geräten über Sprints EVDO-basiertes US-Mobilfunknetz ("Whispernet") oder mittels USB-Schnittstelle in den internen Speicher des Kindle DX übertragen. WLAN, GPRS oder UMTS fehlen weiterhin, so dass auch dieser E-Book-Reader von Amazon außerhalb der USA ohne Computer nicht mit Inhalten bespielt werden kann.

Dafür hat Amazon aber den Speicher im Vergleich zum Kindle 2 auf 4 GByte verdoppelt. Zur Verfügung stehen davon 3,3 GByte; bis zu 3.500 Bücher sollen so in digitaler Form herumgetragen werden können. Neu hinzugekommen ist auch ein PDF-Reader, der dem Vorgänger noch fehlt.

Ob Bücher im Kindle 1, Kindle 2, Kindle DX, mit dem Kindle-Reader für das iPhone oder auf anderen Kindle-kompatiblen Geräten gelesen werden - eine Synchronisationsfunktion (Whispersync) ermöglicht es, Inhalte über alle mit einem Amazon-Account verbundenen Geräte zu verwalten und jeweils an der richtigen Stelle weiterzulesen.

Die im Vergleich zum Kindle 2 zweieinhalbmal so große Darstellungsfläche soll vor allem Zeitungen, Magazinen, geschäftlichen Dokumenten und Lehrbüchern zugute kommen. Seiten müssen Amazon zufolge nicht mehr verkleinert oder vergrößert dargestellt werden, so dass auch das ursprüngliche Layout bestehen bleibt. Zudem erleichtere die Autorotation des Bildschirms das Lesen. Dazu kommen die vom Kindle 2 bekannten Funktionen wie ein eingebautes Wörterbuch, eine Sprachausgabe, sechs wählbare Textgrößen und eine MP3-Wiedergabe auch im Hintergrund.

 

Insbesondere Zeitungsverlage setzen Hoffnung in das neue Gerät - in Zeiten wegbrechender Abonnentenzahlen und den Herausforderungen der digitalen Distribution im Internet. Es gibt jedoch Zweifel, ob diese Hoffnung gerechtfertigt ist. Die New York Times und die Washington Post werden das Gerät dennoch im Rahmen von Testprogrammen vergünstigt an Leser abgeben, in deren Regionen die Zeitungen nicht regulär ausgetragen werden.

Amazon will seinen neuen E-Book-Reader Kindle DX im Laufe des Sommers 2009 in den USA auf den Markt bringen. Vorbestellt werden kann er ab sofort für 489 US-Dollar. Für Europa wurde auch dieses Kindle-Modell noch nicht angekündigt.


Nachtrag vom 7. Mai 2009, um 18:25 Uhr:
Auf Nachfrage von Golem.de wollte Amazon zwar noch nichts zu einem Erscheinungstermin in Deutschland sagen. Eine Unternehmenssprecherin gab aber immerhin an, dass Amazon bewusst sei, dass viele Kunden außerhalb der USA interessiert seien. "... dementsprechend wollen wir den Kindle auch in anderen Ländern zur Verfügung stellen", hieß es weiter. Ankündigungen zum Wann und Wo würden aber weiterhin nicht gemacht.



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Jeem 08. Nov 2009

Ich habe schon 'nen Reader, und zwar seit Jahren und mag ihn nicht mehr missen. Werde mir...

honza 08. Mai 2009

das sagt nur jmd der noch nie auf einem lkw fahrer sessel saß... in welchem auto hat man...

Jakelandiar 08. Mai 2009

Ihr tut alle so als könnte man nun mit dem Kindle nix mehr anfangen und nur das immer...

SM 08. Mai 2009

schau dir ein eink-display mal in aktion an und dann schreib die frage nochmal

trueQ 08. Mai 2009

Ein eBook-Reader mit einem eInk-Display ist kaum mit einem Netbook mit TFT-Display...


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