Erweiterbares NAS mit eSATA und Active Directory

Das d2 selbst ist ein NAS mit Gigabit-Ethernet, in dessen Gehäuse eine oder zwei Festplatten mit 500 GByte, 1 TByte oder 1,5 TByte stecken. Zur Geschwindigkeit der Freigaben macht Lacie keine Angaben, betont aber, dass das Gerät für Gruppen von bis zu 15 Benutzern empfohlen wird. Maximal möglich sind 50 Benutzer.
An der Rückseite des d2 befinden sich eine USB-2.0- und eine eSATA-Schnittstelle. Darüber kann die Kapazität erweitert werden, beispielsweise mit dem Laufwerk d2 Quadra von Lacie. Zusätzlich kann eine weitere Festplatte an das d2 gesteckt werden, die im Netz nicht zur Verfügung steht. Auf diese kann das Gerät die Daten der NAS-Laufwerke automatisch sichern.
Die Freigaben des NAS arbeiten nach SMB für Windows oder AFP für Apple-Netze. Dabei wird auch Microsofts Active Directory unterstützt, so dass sich die NAS-Freigaben über Windows-Domänen verwalten lassen. Zusätzlich gibt es auch noch in der d2 definierte Rechte für einzelne Nutzer oder Benutzergruppen. Apples Time Machine für automatische Backups unterstützt die d2 ebenso.
Neben den Verwaltungsfunktionen gibt es auch die bei Heim-NAS inzwischen üblichen Mediaserver nach UPnP/AV, DLNA und iTunes. Ebenso steht ein BitTorrent-Client zur Verfügung, der seine Downloads ohne PC direkt auf dem NAS ablegen kann. Das Gerät soll zudem Wake-On-LAN unterstützen, damit es aus der Ferne eingeschaltet werden kann.
Lacie zufolge ist das d2 Network ab sofort erhältlich. Die kleinste Version mit einer 500-GByte-Platte kostet 179 Euro, als Big Disk Network mit zwei Laufwerken von je 1 TByte kostet es 349 Euro. Die derzeit größte Version mit zwei 1,5-TByte-Laufwerken ist für 499 Euro zu haben.



