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EA: PC wird zur weltweit größten Spieleplattform

EA macht Milliardenverlust, Onlinegeschäft legt um 60 Prozent zu

Electronic Arts hat das letzte Geschäftsjahr mit einem Rekordumsatz, aber auch mit einem Verlust von über 1 Milliarde US-Dollar abgeschlossen. Unternehmenschef John Riccitiello äußerte ungewöhnliche Ansichten über die Zukunft des Spielemarktes.

John Riccitiello, EA
John Riccitiello, EA
"Der PC wird sehr schnell zur weltweit größten Spieleplattform, allerdings nicht für verpackte Produkte", sagte EA-Chef John Riccitiello nach der Bekanntgabe aktueller Geschäftszahlen. "Es gibt vermutlich rund eine Milliarde PCs da draußen", fügte er hinzu - und kündigte an, die digitale Distribution weiter auszubauen und neue Geschäftsmodelle zu verwenden. Anders als kürzlich Ubisoft-Chef Yves Guillemot erwartet Riccitiello, dass die drei großen stationären Konsolen noch lange am Markt bleiben und nicht sehr schnell von der nächsten Hardwaregeneration abgelöst werden; Jahreszahlen nennt der EA-Chef nicht. Allerdings steigt die Bedeutung des Internets für EA: Das Onlinegeschäft sei im letzten Jahr bereits um rund 60 Prozent gestiegen.

Davon abgesehen hatte Riccitiello keine guten Nachrichten im Gepäck. Zwar hat sein Unternehmen den Umsatz im letzten Geschäftsjahr, das am 31. März 2009 zu Ende war, um rund 15 Prozent auf 4,212 Milliarden US-Dollar gesteigert. Allerdings ist der Verlust noch deutlich stärker gestiegen: von 454 Millionen US-Dollar im Vorjahr auf 1,088 Milliarden US-Dollar. Einen konkreten Grund für den hohen Verlust nannte Riccitiello nicht, sondern verwies darauf, dass die hohen Kosten derzeit drastisch gesenkt würden - EA hatte bereits 2008 damit begonnen, sich von rund 10 Prozent seiner Mitarbeiter zu trennen.

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Im letzten Geschäftsjahresquartal hätten die Kostensenkungen bereits gegriffen. Tatsächlich weist EA zwar mit 860 Millionen US-Dollar einen um 267 Millionen US-Dollar niedrigeren Umsatz aus, die Verluste betrugen 42 Millionen US-Dollar statt 94 Millionen US-Dollar.

Im kommenden Geschäftsjahr erwartet Riccitiello niedrigere Gesamtumsätze, auch als Folge der allgemeinen Finanzkrise - insbesondere in den USA ordere der Handel sehr zurückhaltend und warte auf die großen Blockbuster. Zwischen 3,7 und 3,85 Milliarden US-Dollar würden am Ende wohl zusammenkommen. Der erwartete Verlust liegt zwischen rund 270 und 465 Millionen US-Dollar.

EA verweist darauf, dass von 31 der Produkte mehr als eine Million Einheiten verkauft werden konnten - im Vorjahr seien es 27 gewesen. Von Fifa 09, Madden NFL 09 und Need for Speed: Undercover konnte EA mehr als 5 Millionen Exemplare absetzen.

Als besonderen Erfolg verbucht das Unternehmen, dass es 14 Prozent seines Umsatzes mit Produkten für die Nintendo Wii machen konnte - im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 8 Prozent. Auf der Playstation 3 hat EA 23 Prozent seines Umsatzes erwirtschaftet (Vorjahr: 19 Prozent), auf der Xbox 360 15 Prozent (Vorjahr: 21 Prozent) und auf PC 21 Prozent (Vorjahr: 16 Prozent).


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... Ja Klar 07. Mai 2009

Habe ich nur von gelesen. Kann ich nur selber nicht bestätigen. Kaufe mir solche titel...

typ 06. Mai 2009

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden :)

Angst 06. Mai 2009

Du wirst nicht Unrecht haben: Ich denke, dass EA auch mit der PlayStation 2 immer noch...

Angst 06. Mai 2009

Der John Riccitiello, das ist schon ein Schlauer! Nee, echt ey! Die PC Platform WIRD zur...

afbadsfbasd 06. Mai 2009

besser als deiner. <°(((><<



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