Der Unterhaltungselektronik steht Umsatzeinbruch bevor

Bitkom muss Jahresprognose erneut revidieren

Die Anbieter von Unterhaltungselektronik in Deutschland erwarten im Jahr 2009 einen deutlichen Einbruch um 7 Prozent. Schuld daran soll aber nicht die Weltwirtschaftskrise sein.

Artikel veröffentlicht am ,

Der deutsche Markt für Unterhaltungselektronik wird im laufenden Jahr um 7 Prozent schrumpfen und nur ein Volumen von 12,5 Milliarden Euro erreichen. In der gesamten Europäischen Union sinkt der Umsatz sogar um 9 Prozent auf 62 Milliarden Euro. Das berichtete der IT-Verband Bitkom unter Berufung auf Angaben der Markforschungsinstitute EITO und GfK. Damit erleidet die erfolgsverwöhnte Consumer-Electronics-Branche den ersten Umsatzrückgang seit Mitte der 1990er Jahre.

Stellenmarkt
  1. Inbetriebnahme Koordinator (m/w/d) für Software
    Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen
  2. (Junior) DevOps Engineer (m/w/d)
    DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg - Hessen gem. GmbH, Frankfurt
Detailsuche

Im August 2008 war die Branche noch von einem Umsatzrückgang von nur 0,8 Prozent ausgegangen, sagte der Chefvolkswirt des Verbands, Axel Pols, Golem.de.

"Der Grund für das Minus im CE-Markt ist weniger eine Konsumzurückhaltung der Verbraucher infolge der Wirtschaftskrise", sagte Bitkom-Vizechef Achim Berg. Die Digitalisierung der Unterhaltungselektronik habe in den vergangenen Jahren zu sehr kräftigen, oft zweistelligen Wachstumsraten geführt. Dieser Prozess sei jetzt jedoch nahezu abgeschlossen. Sportliche Großereignisse wie die Fußball-WM und die Olympischen Spiele stünden 2009 nicht an.

Zudem fielen die Preise für viele Produkte. Auf Flachbildfernseher mit LCD- oder Plasmadisplay entfielen 57 Prozent des gesamten Unterhaltungselektronikmarktes. In Deutschland werden im Jahr 2009 mit rund 7,1 Millionen Geräten weiter Rekordzahlen erzielt, was einem Zuwachs um 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Durch den Preisrückgang sinken die Umsätze aber um 2 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro.

Rückläufig seien auch die Umsätze mit Navigationsgeräten, Digitalkameras und MP3-Playern. Ein Umsatzplus erzielten einzig Blu-ray-Player, digitale Set-Top-Boxen und digitale Heimkinosysteme. Im Jahr 2009 entfallen in der Unterhaltungselektronik 95 Prozent des Umsatzes auf digitale Produkte und nur noch 5 Prozent auf analoge Geräte. "Neue Impulse sind von der zunehmenden Heimvernetzung zu erwarten", sagte Berg.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Der Kaiser! 07. Mai 2009

Geschmackssache.. Wenn Ebook-Reader, dann ohne DRM und mit PDF Unterstützung! Hab ich...

lamilu 06. Mai 2009

- HD-TFT bereits 1 Jahr vor der WM vorhanden. - 5.1-Receiver seit 2001 vorhanden. - DVB-T...

Der Kaiser! 06. Mai 2009

Wenn nur noch scheiss Filme und Serien produziert werden!

Johnny Cache 05. Mai 2009

Worin soll ich denn bitte mein Geld investieren? Vielleicht in BluRay, welches natürlich...

Sandrafrager 05. Mai 2009

Und, hat die Sandra zufällig ihren Job verloren, weil die ach so bösen Kunden asiatische...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Datenleck
Daten von 106 Millionen Thailand-Reisenden geleakt

In einer ungeschützten Datenbank fanden sich die Daten der Thailand-Reisenden aus den letzten zehn Jahren - inklusive Reisepassnummern.

Datenleck: Daten von 106 Millionen Thailand-Reisenden geleakt
Artikel
  1. Laserbeamer: Xiaomis Kurzdistanzprojektor kostet unter 1.500 Euro
    Laserbeamer
    Xiaomis Kurzdistanzprojektor kostet unter 1.500 Euro

    Der Fengmi R1 kann aus der Nähe Bilder von 50 bis 200 Zoll aufspannen und kostet relativ wenig. Dafür macht er bei der Auflösung Abstriche.

  2. Online-Shopping: Ebay Kleinanzeigen führt SMS-Verifizierung ein
    Online-Shopping
    Ebay Kleinanzeigen führt SMS-Verifizierung ein

    Wie angekündigt, beginnt Ebay Kleinanzeigen mit der Abfrage von Rufnummern. Zu Beginn ist es optional, schon bald wird es Pflicht.

  3. WLAN und 6 GHz: Was bringt Wi-Fi 6E?
    WLAN und 6 GHz
    Was bringt Wi-Fi 6E?

    Der Standard Wi-Fi 6E erweitert WLAN das erste Mal seit Jahren um ein neues Frequenzband. Das hat viele Vorteile und ein paar Nachteile.
    Von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Asus 23,8" FHD 144Hz 166,90€ • PS5 bei Amazon zu gewinnen • Gaming-PC mit Ryzen 5 & RTX 3060 999€ • Corsair MP600 Pro 1TB mit Heatspreader PS5-kompatibel 162,90€ • Alternate (u. a. Asus WLAN-Adapter PCIe 24,90€) • MM-Prospekt (u. a. Asus TUF 17" i5 RTX 3050 1.099€) [Werbung]
    •  /