US-Kartellamt untersucht Beziehungen von Apple und Google

Gemeinsame Aufsichtsräte könnten Wettbewerb schädigen

Die US-Handelsaufsicht nimmt die Zusammenarbeit zwischen Apple und Google ins Visier. Zwei gemeinsame Aufsichtsräte könnten den Wettbewerb bei Browsern und Handysoftware schädigen, fürchtet die Federal Trade Commission.

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Die US-Wettbewerbsbehörde Federal Trade Commission (FTC) überprüft, ob die Verbindungen zwischen Apple und Google gegen die Kartellgesetze verstoßen. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf informierte Kreise. Der Internetkonzern und der Computer- und Unterhaltungselektronikhersteller haben gemeinsame Aufsichtsräte. So sitzen Google-Chef Eric Schmidt und Arthur Levinson, der frühere Vorstandsvorsitzende von Genentech, in dem Kontrollgremium beider Unternehmen.

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Das Kartellrecht erlaubt der US-Regierung, bei personeller Überlappung von Aufsichtsratmandaten zweier konkurrierender Unternehmen einzugreifen, wenn das den Wettbewerb beeinträchtigen könnte. In der Praxis kommt dieser Abschnitt des Clayton Antitrust Act von 1914 aber selten zur Anwendung, da die Auswirkungen auf den Wettbewerb praktisch schwer zu belegen sind. Die Obama-Regierung hatte eine härtere Linie in Kartellfragen als die Bush-Administration angekündigt.

Offiziell haben Google und Apple einen Kommentar zu der angelaufenen Untersuchung abgelehnt.

Für Google bedeute das bereits die dritte Überprüfung durch die Wettbewerbsaufsicht. Im November 2008 hatte das US-Justizministerium eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit bei der Auslieferung von Suchmaschinenwerbung mit Yahoo verhindert. Und erst kürzlich kündigte das Justizministerium die Überprüfung einer Einigung Googles mit Autoren und Verlagen zum Thema Büchersuche an.

Google und Apple bieten Software für Mobiltelefone und Webbrowser an. Schmidt wurde im Jahr 2006 Apple-Aufsichtsrat, über fünf Monate bevor das iPhone vorgestellt wurde. Google kündigte seine Pläne für Android fast ein Jahr später an.

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