Windows 7: Der Release Candidate ist da (Update)

Viele Detailveränderungen an Windows 7 seit der Betaversion

Microsoft hat den Release Candidate 1 von Windows 7 für die Allgemeinheit zum Download bereitgestellt. Bereits in der vergangenen Woche hatten MSDN- und Technet-Kunden Zugriff auf die Vorabversion des Windows-Vista-Nachfolgers.

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Für den Download des Release Candidates von Windows 7 müssen sich Interessenten mit einer Windows-Live-ID bei Microsoft anmelden, dann erhalten sie auch einen Produktschlüssel. Dann können sie die vermutlich letzte offizielle Vorabversion von Windows 7 ausgiebig testen. Seit der Beta von Windows 7 hat Microsoft vor allem kleinere Korrekturen, Verbesserungen und Änderungen am Betriebssystem vorgenommen. Als besondere Neuerung zählt der XP-Modus. Dieser Modus ist eine virtuelle Maschine auf Basis von Windows XP und für Applikationen gedacht, die unter Windows 7 nicht laufen würden. Allerdings ist dazu ein spezieller Download erforderlich, der im Laufe des Tages freigeschaltet werden soll.

 

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Der Release Candidate von Windows 7 steht unter anderem in deutscher Sprache als Download zur Verfügung. Derzeit kommt es beim Herunterladen immer noch zu Problemen, die hoffentlich im Laufe des Tages nachlassen. Ohne Aktivierung kann die Vorabversion 30 Tage lang verwendet werden.

Microsoft will den Release Candidate auf jeden Fall bis Juli 2009 als Download anbieten. Der Release Candidate entspricht vom Leistungsumfang her der Ultimate-Ausführung des Betriebssystems. Da es sich hierbei um eine Vorabversion handelt, rät Microsoft davon ab, den Release Candidate auf Produktivsystemen einzusetzen, da dieser noch schwere Fehler enthalten kann. Der aktivierte Release Candidate läuft bis zum 1. März 2010 und verweigert danach seinen Dienst. Im Anschluss an diesen Release Candidate will Microsoft dann die fertige Version von Windows 7 veröffentlichen, so dass der Windows-Vista-Nachfolger schon in diesem Jahr auf den Markt kommen könnte, wenn sich die Aussagen von Acer bewahrheiten.

Ein direktes Upgrade von der Betaversion von Windows 7 will Microsoft ganz bewusst nicht erlauben. Zumindest wird das standardmäßig nicht möglich sein. Damit sollen Fehlerquellen ausgeschlossen werden. Nach Auffassung von Microsoft ist es unüblich, von einer Vorabversion auf eine andere Vorabversion aufzusteigen. Aus diesem Grund entschied sich der Konzern zu diesem Schritt.

Da Microsoft Nutzer aber nicht verärgern will, die die Beta von Windows 7 bereits im Produktiveinsatz einsetzen - gegen die ausdrückliche Empfehlung des Herstellers -, gibt es einen Trick, um den Release Candidate von Windows 7 über eine Betainstallation zu spielen. Im Windows-Verzeichnis Sources muss die Datei cversion.ini bearbeitet werden. Der Eintrag MinClient muss auf kleiner als 7100 gestellt werden, dann lässt sich der Release Candidate über eine beliebige Vorabversion von Windows 7 installieren.

Nachtrag vom 5. Mai 2009:
Mittlerweile hat Microsoft auch die Beta vom Windows XP Mode für Windows 7 als Download bereitgestellt.

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Brokkoli 06. Mai 2009

Naja, Ansichtssache.. ich mag viele der Neuerungen nicht.. aber wenigstens soll es...

- 05. Mai 2009

Man kann sehr wohl von Vista nach Windows 7 upgraden, das ging auch schon mit der Beta.

smilingrasta 05. Mai 2009

Sag mal wo hast Du denn eigentlich vor dem Internet gelebt? ;D Und Micro$oft Software von...

FF_User 05. Mai 2009

Ja klar... alleine Firefox braucht locker 150MB im laufenden Betrieb... ist bestimmt der...

Himmerlarschund... 05. Mai 2009

Da gibt's nen übelsten Hacker-Trick: Drück mal Strg+Alt+F1 ;-)



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