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Test: Release Candidate bringt Feinschliff für Windows 7

Bei Dual-Boot-Konfigurationen erhalten nun auch andere Windows-Versionen einen Laufwerksbuchstaben, so dass die Laufwerke direkt über das Betriebssystem erreichbar sind. Noch in der Beta von Windows 7 lag ein Treiber für Bluetooth-Audio bei, um entsprechende Geräte ansprechen zu können. Ab dem Release Candidate müssen solche Treiber künftig direkt vom Gerätehersteller kommen.

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Der Release Candidate von Windows 7 steht seit heute Morgen als Download zur Verfügung und kann ohne Aktivierung 30 Tage lang verwendet werden. Microsoft will die Vorabversion auf jeden Fall bis Juli 2009 zum Download bereitstellen. Der Release Candidate entspricht vom Leistungsumfang her der Ultimate-Ausführung des Betriebssystems. Da es sich hierbei um eine Vorabversion handelt, rät Microsoft davon ab, den Release Candidate auf Produktivsystemen einzusetzen, da er noch schwere Fehler enthalten kann. Der aktivierte Release Candidate läuft bis zum 1. März 2010 und verweigert danach seinen Dienst. Im Anschluss an diesen Release Candidate will Microsoft die fertige Version von Windows 7 veröffentlichen. Neue Aussagen von Acer lassen vermuten, dass der Windows-Vista-Nachfolger noch im Oktober 2009 auf den Markt kommt. Microsoft selbst gibt als Starttermin noch immer das Jahr 2010 an.

Ein direktes Upgrade von der Betaversion von Windows 7 will Microsoft ganz bewusst nicht erlauben. Zumindest wird das standardmäßig nicht möglich sein. Damit sollen Fehlerquellen ausgeschlossen werden. Nach Auffassung von Microsoft ist es unüblich, von einer Vorabversion auf eine andere Vorabversion aufzusteigen. Aus diesem Grund entschied sich der Konzern zu diesem Schritt.

Da Microsoft Nutzer aber nicht verärgern will, die die Beta von Windows 7 bereits im Produktiveinsatz einsetzen - gegen die ausdrückliche Empfehlung des Herstellers -, gibt es einen Trick, um den Release Candidate von Windows 7 über eine Betainstallation zu spielen. Im Windows-Verzeichnis Sources muss die Datei cversion.ini bearbeitet werden. Der Eintrag MinClient muss auf kleiner als 7100 gestellt werden, dann lässt sich der Release Candidate über eine beliebige Vorabversion von Windows 7 installieren.

Fazit

Mit dem Release Candidate hat Microsoft auf einige Kritikpunkte reagiert, die es an der Betaversion von Windows 7 gegeben hat. Die meisten Neuerungen am Release Candidate sind kosmetischer Natur, fundamentale Änderungen gibt es nicht. Die Entwicklung am Release Candidate deutet darauf hin, dass Microsoft mit Windows 7 eine Version von Windows anbietet, die auch bisherige Vista-Skeptiker überzeugen könnte. Windows 7 reagiert schon jetzt deutlich schneller als Windows Vista und wirkt damit nicht so träge.

Wer von Windows XP auf Windows 7 wechselt, muss sich aber auf vergleichbare Probleme einstellen, wie beim Wechsel von Windows XP auf Windows Vista, da Windows 7 im Wesentlichen den Kernel von Windows Vista nutzt. Mit dem Windows-XP-Modus macht es Microsoft Umsteigern aber leichter. Diese sinnvolle und leicht zu konfigurierende Erweiterung erlaubt es weiterhin, alte Anwendungen einzusetzen. Allerdings muss der Anwender dann zwei Betriebssysteme pflegen. Verglichen mit Virtualisierungslösungen anderer Hersteller ist der Funktionsumfang des XP-Modus außerdem gering.

Manche Umsteigewillige werden sich auch daran stören, dass sich das Startmenü in Windows 7 nicht mehr in der Windows-XP-Optik nutzen lässt, sondern sich nur im seit Vista bekannten Aussehen präsentiert. [von Ingo Pakalski und Andreas Sebayang]

 Test: Release Candidate bringt Feinschliff für Windows 7
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ProJerem 22. Jun 2009

Also solide Zahlen kann ich auch nicht nennen, aber die von mir getesteten Programme...

Markus81 05. Jun 2009

achso windows+tab wars. nichts gesagt hab

Der Kaiser! 09. Mai 2009

Zu viele Optionen für Benutzer eines Mac. Es könnte sie verwirren.

loler 07. Mai 2009

Bei mir auch ;) Allerdings habe ich die Safari 4 Beta.

ich auch 07. Mai 2009

Steht doch Wunderbar überall. Entweder in der MSDN, in der MSKB, bei irgedwelchen MSMVPs...


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