Die Sims 3: Onlineanbindung mit Bezahlinhalten

EA setzt vom ersten Tag an auf Micropayment-Inhalte für drittes Sims-Spiel

Electronic Arts braucht nach schlechten Geschäftsquartalen dringend eine Cashcow - und hat sie mit Die Sims 3 wohl auch bald im Angebot. Ein paar unentgeltliche Angebote sollen die Spieler ins Internet locken. Dort sollen dann kostenpflichtige "Sim Points" rollen.

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Mit kaum einer anderen Produktreihe hat EA bislang so viele Dollar verdient wie mit Die Sims. Während in Teil 1 und 2 eine schier endlose Reihe von Erweiterungen für stetig fließende Einnahmen sorgte, will das Unternehmen dem Kunden in Teil 3 schon ab dem 4. Juni 2009 - dem geplanten deutschen Veröffentlichungstag - die Möglichkeit geben, Geld für zusätzliche Inhalte auszugeben: per Internet.

Kunden müssen sich zwar nicht online registrieren, aber immerhin wird auf der offiziellen Webseite eine Zweitstadt namens Riverview zum kostenlosen Download angeboten; in der Verkaufsversion des Spiels befindet sich lediglich eine Metropole. Außerdem können Spieler kostenlos eigene Filme hochladen sowie eine Reihe weiterer Communityfunktionen verwenden - sogar ein eigenes Blog soll sich dort einrichten lassen.

Vor allem aber steht vom Starttag kostenpflichtiger Onlineinhalt bereit. Spieler bekommen mit Die Sims 3 einen Gutschein, der für rund 10 Euro Wert in der Kunstwährung "Sim Points" steht. Damit lassen sich neue Klamotten oder Gegenstände wie Möbel oder technische Geräte fürs virtuelle Eigenheim anschaffen. Die Sim Points können Spieler in Paketen zu 500, 1.000 oder 2.000 Stück per Kreditkarte oder Paypal kaufen.

 

Die Sims 3 erscheint für Windows-PC und Mac. Zusätzlich zur Standardausgabe vertreibt EA für rund 60 Euro eine "Collector's Edition", die unter anderem einen USB-Stick im Diamantdesign mit Karabinerhaken und 2 GByte Speicher enthält.

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