Abo
  • Services:

Bahn-Spitzel auf Beschaffung von Kontodaten spezialisiert

Detektei wurde von ehemaligen britischen Geheimdienstagenten begründet

Die Detektei Argen, die für die Deutsche Bahn und die Telekom illegal Mitarbeiter bespitzelt hat, ist auf die Beschaffung von Kontodaten spezialisiert. Argen-Gründer soll ein früherer britischer MI5-Spion sein.

Artikel veröffentlicht am ,

Die nordrhein-westfälische Datenschutzbeauftragte Bettina Sokol hat eine Strafanzeige gegen die Kölner Detektei Argen gestellt, die für die Deutsche Bahn Kontodaten beschafft haben soll. Das sagte Sokol dem Handelsblatt. "Es gibt in Deutschland für eine Detektei keinen legalen Weg, ohne Zustimmung eines Kontoinhabers an dessen Auszüge zu gelangen. Dass Argen dies doch gelungen ist, lässt nur den Schluss auf illegale Handlungen zu." Ende März 2009 hatten Enthüllungen über die Überwachung von E-Mails das Unternehmen zusätzlich ins Zwielicht gerückt. Bahn-Chef Hartmut Mehdorn trat daraufhin zurück.

Stellenmarkt
  1. degewo netzWerk GmbH, Berlin
  2. Hilger u. Kern GmbH Industrietechnik, Cham (Schweiz)

Die Detektei Argen, die auch für die Deutsche Telekom gearbeitet hat, lieferte laut dem Berliner Beauftragten für Datenschutz Alexander Dix im großen Umfang Kontodaten für das Eisenbahnunternehmen. Die Daten hätten aber keine Hinweise auf Korruption bei den Betroffenen ergeben. In dem Bericht von Dix heißt es: "Die Argen GmbH ist eine nordrhein-westfälische Detektei, deren Spezialität es ist, Kontobewegungsdaten - teilweise sogar Originalkontoauszüge - zu beschaffen."

Laut Handelsblatt war der Gründer und Hauptgesellschafter der Argen GmbH ein Mann namens John Fairer-Smith, ein ehemaliger Agent des britischen Inlandsdienstes MI5, so die Zeitung unter Berufung auf alte Handelsregisterauszüge. Das Unternehmen soll hierzulande mit vier Mitarbeitern einen Jahresumsatz von vier Millionen Euro erwirtschaften.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. 229,90€ + 5,99€ Versand
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de
  4. und Vive Pro vorbestellbar

:-) 04. Mai 2009

Banken dürfen solche Daten (legal) nur an den Kontoinhaber herausgeben. Es wäre auch zu...

byti 04. Mai 2009

Und somit ist GENAU das eingetroffen was ich schon anfangs zu dem Gesetz gesagt hab...

:-) 04. Mai 2009

Wunder dich also nicht, wenn dein Chef dir sagt, du bist ab sofort für unbegrenzte Zeit...

:-) 04. Mai 2009

Woher willst du wissen, dass es in der DDR illegal war? Jeder Staat wird erst ein Gesetz...

Ekelpack 04. Mai 2009

Im Grunde sind Arbeitnehmer und Arbeitgeber aber nur Vertragspartner. Und wenn der eine...


Folgen Sie uns
       


Bundesregierung über Lernsoftware gehackt - Bericht

Der Hacker-Angriff auf die Bundesregierung erfolgte offenbar über eine Lernsoftware.

Bundesregierung über Lernsoftware gehackt - Bericht Video aufrufen
Ryzen 7 2700X im Test: AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel
Ryzen 7 2700X im Test
AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel

Der neue Ryzen 7 2700X gehört zu den schnellsten CPUs für 300 Euro. In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs
  2. AMD-Prozessor Ryzen-Topmodell 7 2700X kostet 320 Euro
  3. Spectre v2 AMD und Microsoft patchen CPUs bis zurück zum Bulldozer

Mobilfunk: Was 5G im Bereich Security bringt
Mobilfunk
Was 5G im Bereich Security bringt

In 5G-Netzwerken werden Sim-Karten für einige Anwendungsbereiche optional, das Roaming wird für Netzbetreiber nachvollziehbarer und sicherer. Außerdem verschwinden die alten Signalisierungsprotokolle. Golem.de hat mit einem Experten über Sicherheitsmaßnahmen im kommenden 5G-Netzwerk gesprochen.
Von Hauke Gierow

  1. IMSI Privacy 5G macht IMSI-Catcher wertlos
  2. DAB+ Radiosender hoffen auf 5G als Übertragungsweg
  3. Netzbetreiber 5G kommt endlich in die Umsetzungsphase

Patscherkofel: Gondelbahn mit Sicherheitslücken
Patscherkofel
Gondelbahn mit Sicherheitslücken

Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
Von Hauke Gierow

  1. Hamburg Sensoren melden freie Parkplätze
  2. Edge Computing Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  3. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger

    •  /