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Amazon: Neuer Kindle mit Großdisplay für Tageszeitungen

Auch Apple soll einen E-Paper-Reader vorbereiten

Noch in dieser Woche soll Amazon einen neuen Kindle mit größerem Display vorstellen. Auch Apple stellt gegenwärtig seinen speziellen E-Book- und E-Paper-Reader fertig, berichtet das Wall Street Journal.

Artikel veröffentlicht am ,

Der E-Commerce-Konzern Amazon hat in Partnerschaft mit Tageszeitungsherausgebern einen neuen E-Book-Reader in Vorbereitung. Der Kindle mit Großdisplay könne noch in dieser Woche an den Start gehen, berichtet die New York Times, die offenbar selbst an dem Projekt beteiligt ist, aus Unternehmenskreisen. Danach gehört auch die britische Times zu den Projektpartnern. Amazon äußerte sich offiziell nicht zu dem Bericht. Apple soll ebenfalls ein mobiles Endgerät vorbereiten, das als E-Book-Reader für Tageszeitungen und Magazine einsetzbar ist, erfuhr das Wall Street Journal aus informierten Kreisen.

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Um Kosten für Druck, Papier und Auslieferung zu sparen, plant auch der US-Medienkonzern Hearst die Herausgabe eines eigenen E-Book-Readers. Der Hearst-Manager Kenneth Bronfin hat einen Sitz im Vorstand von E Ink, einem Spin-off des Massachusetts Institute of Technology (MIT), an dem der Verlag vor über zehn Jahren Anteile erworben hat. Das Gerät soll ebenfalls mit einem größeren Display als Amazons Kindle 2 ausgestattet werden und 2010 auf den Markt kommen.

Laut New York Times gehört auch der Medienkonzern News Corporation zu den Firmen, die ihre Zeitungen und Magazine im kostenpflichtigen E-Book-Format zusammen mit einem speziellen Endgerät vermarkten wollen. Plastic Logic soll Ende 2009 mit der Fertigung eines E-News-Readers in seiner Fabrik in Dresden beginnen. Das Wall Street Journal berichtet, dass die Tageszeitung USA Today und die Financial Times bereits Verträge mit Plastic Logic geschlossen haben. Der Kindle-Konkurrent soll 2010 erscheinen.

"Wir beobachten das mit großem Interesse", sagte John Ridding, Chef der britischen Financial Times. Wegen der doppelten Bedrohung durch die Weltwirtschaftskrise und die Kostenloskultur des Internets seien die Verlage unter Zeitdruck, um neue Einnahmequellen zu erschließen.

Amazon bietet für seine zwei Kindle-Modelle in den USA bereits Abonnements für mehr als 58 Zeitungen und Zeitschriften, darunter Times, Newsweek und das Wall Street Journal. Die Times kostet beispielsweise 13,99 Dollar im Monat. Die Abos werden über die Mobilfunkschnittstelle des Kindle ausgeliefert, allerdings begrenzt auf die USA. Amazon und die Verleger sind mit den ersten Ergebnissen zufrieden, so der Bericht. Der im Gegensatz zum Kindle auch in Europa verfügbare Sony-Reader PRS 505 hat noch keine Wireless-Schnittstelle. Ein solches Gerät soll aber in Vorbereitung sein.



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leser 25. Okt 2009

eBooks haben auch für wissenschaftliche Arbeit Nachteile: man kann schlecht mehrere...

Nr.1 06. Mai 2009

Diese ganzen Schnellschüsse in Sachen E-Reader sind langsam lächerlich. Sündhaft teuer...

Leseratte 05. Mai 2009

Das ist Richtig, aber EBook-Reader sollen ja das Buch ersetzen und für Unterwegs sein...

dependent 05. Mai 2009

Wer bis Ende des Jahres einen ebook reader kauft, erhält 150 EUR vom Staat zurück. Damit...

~Sin~ 04. Mai 2009

Gibt doch Software die Noten erkennt, Singstar kann ja auch grob erkennen, ob man richtig...


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