Abo
  • Services:

Google in den USA wegen "Android" verklagt

Millionen Schadenersatz für Markenverletzung gefordert

Ein Softwareentwickler hat Google in den USA wegen der Verwendung der Bezeichnung "Android" verklagt. Der Inhaber der Firma Android Data wirft Google eine Markenverletzung vor und verlangt Schadenersatz in Millionenhöhe.

Artikel veröffentlicht am ,

Wieder einmal wird Google Diebstahl vorgeworfen. Dieses Mal sind es nicht die Schwergewichte aus der Film-, Musik- oder Verlagsbranche. Dieses Mal ist es ein Softwareentwickler aus Illinois mit Namen Erich Specht. Specht ist Inhaber der Firma Android Data. Den Namen hat sich Specht beim US-Patentamt für "Computer-Software und -Hardware" schützen lassen. Die Verwendung der Bezeichnung "Android" durch Google sei deshalb "Namensdiebstahl", erklärte Specht gegenüber dem Forbes-Magazin. Und dieser Diebstahl soll Google teuer zu stehen kommen. Fast 100 Millionen US-Dollar Schadenersatz fordert Specht vom Marktführer für Internetsuchmaschinen.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Google-Sprecher Andrew Pederson wies Spechts Vorwürfe laut Forbes als unzutreffend zurück. Das Unternehmen werde sich "mit aller Kraft dagegen verteidigen", erklärte Pederson. Spechts Anwalt hat derweil angekündigt, eine einstweilige Verfügung gegen die Verwendung der Bezeichnung "Android" zu beantragen.

Google hatte 2007 vergeblich versucht, sich die Namensrechte an der Bezeichnung "Android" für sein Betriebssystem zu sichern. Das US-Patentamt hatte die Ansprüche mit Hinweis auf die Verwechslungsgefahr mit Spechts seit 2002 geschützter Bezeichnung abgelehnt. Auch Googles Einspruch gegen Spechts Markenrecht wurde im vergangenen November vom Patentamt zurückgewiesen. Google hatte die Auffassung vertreten, dass Specht seine Schutzansprüche aus formalen Gründen schon vor Jahren verloren hätte.

Specht attackiert nicht nur Google, sondern auch alle Lizenznehmer, die sich in der Open Handset Alliance zusammengeschlossen haben. Darunter befinden sich beispielsweise US-Firmen wie Motorola, Qualcomm, Texas Instruments sowie T-Mobile aus Deutschland und Samsung aus Südkorea. [von Robert A. Gehring]



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

der droide 06. Mai 2009

Ich finde es lächerlich das sich eine kleine Scheinfirma (guckt euch mal denen Ihre...

turo 04. Mai 2009

Google = Geldhai Ja, da stimme ich zu

SouleOfAPsycho 04. Mai 2009

...sind dunkel machen einsam und begünstigen psychische Krankheiten. Leute die Ufos...

Mössler 04. Mai 2009

Die hätten doch vorher einfach "googeln" können ob den Namen schon jemand verwendet oder? :-)

TheDragon 04. Mai 2009

Oh Mann, hier sind manche wirklich merkbefreit! Lest doch mal den Artikel, dort steht...


Folgen Sie uns
       


Magic Leap One Creator Edition ausprobiert

Mit der One Creator Edition hat Magic Leap endlich seine seit Jahren angekündigte AR-Brille veröffentlicht. In Teilbereichen ist sie besser als Microsofts Hololens, in anderen aber schlechter.

Magic Leap One Creator Edition ausprobiert Video aufrufen
Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
  2. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  3. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

    •  /