424.136 Dollar zu wenig: Valve verklagt Activision-Blizzard

Rechtsstreit um Lizenzzahlungen aus Geschäften mit Internetcafés wieder offen

Ein Rechtsstreit aus dem Jahr 2002 holt Valve und Activision-Blizzard ein. Damals ging es um Lizenzzahlungen für Internetcafes, jetzt um angeblich noch ausstehende Zahlungen in Höhe von fast einer halben Million US-Dollar. Valve hat bereits Klage eingereicht, Activision-Blizzard will Gegenklage einreichen.

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Einer der Vorgänger des Unternehmens, das jetzt unter Activision-Blizzard firmiert, heißt Vivendi Universal Games (VU Games). Dessen Tochter Sierra veröffentliche 1998 das von Valve entwickelte Half-Life - und dann kam es zum Streit. Der entzündete sich 2002 vor allem an der Frage, wem welche Lizenzgelder aus dem Betrieb von Half-Life in amerikanischen Internetcafés zustehen. Es kam zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung in Seattle, die Valve 2004 gewann.

Nun kocht der alte Streit wieder hoch. Am 6. April 2009 hat ein Gutachter die Höhe der letzten Zahlung festlegt, die Activision-Blizzard an Valve zahlen muss: 2.391.932 US-Dollar. Bereits einen Tag später hat sich Activision-Blizzard gemeldet - nach eigener Berechnung habe man in den Jahren zuvor bereits 424.136 US-Dollar zu viel an Valve gezahlt, deshalb werde der finale Scheck um diesen Betrag gekürzt und laute nur noch auf 1.967.796 US-Dollar. Valve ist damit nicht einverstanden und hat am 28. April 2009 vor einem Gericht in Seattle Klage eingereicht. Activision-Blizzard hat angekündigt, dass eine Gegenklage folgen werde.

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moepus 05. Mai 2009

ich glaube mal gelesen zu haben, dass 50% des umsatzes benötigt werden um wow am laufen...

lol^^ 04. Mai 2009

OmG :D

omg 04. Mai 2009

Schonmal was von der Unternehemsstrategie "Kostenführerschaft" gehört?

herbert 04. Mai 2009

Valve gehts es darum das Vertraglich damals Sierra und Partnern verboten wurde die Games...



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