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Canon: 2009 wird doch nicht ganz so schlimm

Jahresgewinn des Kameraherstellers soll nur um 64 Prozent fallen. Canon, der weltgrößte Kamerahersteller, hat seine Gewinnprognose für das laufende Jahr überraschend um 12 Prozent erhöht. Der Konzern profitierte von den Kursschwankungen der japanischen Landeswährung und den Erfolgen im Sparprogramm.
/ Achim Sawall
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Der Nettogewinn werde im laufenden Kalenderjahr um 64 Prozent auf 110 Milliarden Yen (846,6 Millionen Euro) fallen. Im Januar 2009 war der japanische Konzern noch von nur 98 Milliarden Yen (753,5 Millionen Euro) Gewinn ausgegangen. Die Analysten hatten einen Einbruch auf 84,5 Milliarden Yen (649,5 Millionen Euro) prognostiziert.

"Nichts ist uns mehr heilig, wenn es um Kostensenkungen geht" , sagte Masahiro Osawa, Senior Managing Director in Canons Finanzabteilung. "Die Marktbedingungen sind immer noch schlimmer, als wir ursprünglich erwartet hatten." In diesem Jahr will Canon 172 Milliarden Yen (1,32 Milliarden Euro) einsparen. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung senkt Canon von 350 Milliarden Yen (2,69 Milliarden Euro) auf 320 Milliarden Yen (2,46 Milliarden Euro).

Von Januar bis zum 31. März 2009 gab der Nettogewinn Canons um 83 Prozent auf 17,7 Milliarden Yen (136 Millionen Euro) nach. Der Umsatz fiel in dem Quartal um 32 Prozent auf 687 Milliarden Yen (5,28 Milliarden Euro).


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