Jowood macht Rekordumsatz und hofft auf Gothic 4

Restrukturierungsprozess abgeschlossen, weitere Gewinnsteigerung erwartet

Der österreichische Publisher Jowood hat eine wechselhafte Geschichte, derzeit geht es dem Unternehmen finanziell gut. Der Umsatz stieg um 10 Prozent, und auch der Profit stimmt. Für die Zukunft erwartet die Firma wachsende Gewinne unter anderem mit dem vierten Teil der Gothic-Serie - obwohl das Image in der Rollenspielcommunity angeschlagen ist.

Artikel veröffentlicht am ,

Im letzten Geschäftsjahr, das am 31. März 2009 beendet war, konnte Jowood seinen Umsatz um 10 Prozent auf rund 25 Millionen Euro steigern. Der Bruttogewinn stieg um 10,4 Prozent auf 2,7 Millionen Euro - das Nettoergebnis gab allerdings um 58,4 Prozent auf 1 Million Euro nach. Grund dafür sind laut Jowood Einmaleffekte, die zum überwiegenden Teil aus Entflechtungskosten im Zuge des strategischen Übergangs vom traditionellen Lizenz- und Distributionsgeschäft zum verstärkten Vertriebsausbau entspringen.

Stellenmarkt
  1. Anwendungsentwickler / Anwendungsbetreuer (m/w/d) Datenbanken
    ING Deutschland, Nürnberg
  2. Teamleiter Data Center (m/w/d)
    prego services GmbH, Saarbrücken, Ludwigshafen
Detailsuche

Jowood ist überzeugt, dass die wesentlichen Entflechtungskosten nun bilanziert sind und mittel- und langfristig eine Steigerung der Profitabilität bevorsteht. Mit "Yoga" für die Nintendo Wii veröffentlicht der Publisher im 4. Quartal 2009 einen Titel, in den er hohe Ertragserwartungen setzt; das Programm nutzt das Wii Balance Board.

Ende 2009, spätestens Anfang 2010 soll der vierte Teil der Gothic-Reihe unter dem Titel Arcania: A Gothic Tale erscheinen - das bislang größte Projekt der Unternehmensgeschichte. Das Projekt hat allerdings ein paar Risiken: Zum einen ist für die Entwicklung nicht mehr das Entwicklerteam Piranha Bytes zuständig, das die Marke erfunden hat. Stattdessen entwickelt Spellbound Entertainment aus dem badischen Kehl. Zum anderen ist das Image der Reihe angeschlagen - und zwar sowohl durch das von Piranha Bytes produzierte Gothic 3, aber auch durch ein von indischen Entwicklern im Auftrag von Jowood entwickeltes Add-on. Beide enthielten auffallend viele Bugs, Kommunikationsfehler seitens Jowood und den Entwicklern sorgten zusätzlich für Verärgerung innerhalb der Community.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


zergnase 02. Mai 2009

nicht nur spiele-entwickler muss man hierzulande suchen. der anglo-amerikanischen...

cpuid 02. Mai 2009

Meinen ausführlichen Senf zu dem Thema -> http://forum.jowood.de/forumdisplay.php?f...

cpuid 02. Mai 2009

Da stimme ich 100%-ig mit ein und gehe genau so vor. Bevor ich jetzt einen ellenlangen...

Sandaro 30. Apr 2009

toll die firma packts nicht und will den patch nicht zahlen die kunden haben es eh schon...

Hahahaha 30. Apr 2009

Oh mann, ich wünsche denen, dass sie mal weniger hoffen und mehr darauf achten, in...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Corona-Warn-App
Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro

Die Bundesregierung hat für die Corona-Warn-App bisher mehr als 130 Millionen Euro ausgegeben. Derzeit gibt es besonders viele rote Warnungen.

Corona-Warn-App: Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro
Artikel
  1. Activision Blizzard: Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?
    Activision Blizzard
    Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?

    Playstation als Verlierer und Exklusivspiele für den Xbox Game Pass: Golem.de über die bislang größte Übernahme durch Microsoft.
    Eine Analyse von Peter Steinlechner

  2. Dice: Update-Roadmap für Battlefield 2042 vorgestellt
    Dice
    Update-Roadmap für Battlefield 2042 vorgestellt

    Ob das reicht? Das Entwicklerstudio Dice hat seine Pläne für Battlefield 2042 vorgestellt. Der Shooter hat extrem niedrige Spielerzahlen.

  3. Glasfaser in Freiburg: Telekom kommt wegen wirrer Auflagen nicht weiter
    Glasfaser in Freiburg
    Telekom kommt wegen wirrer Auflagen nicht weiter

    Um Bauwurzeln zu schonen, sollte die Telekom in Freiburg Glasfaser im Zickzack ausbauen. Das dortige Tiefbauamt lehnte den Plan des Gartenbauamtes aber ab.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED 55" 120Hz 999€ • MindStar (u.a. NZXT WaKü 129€, GTX 1660 499€) • Seagate Firecuda 530 1TB inkl. Kühlkörper + 20€ PSN-Guthaben 189,90€ • HP Omen Gaming-Stuhl 319€ • Sony Pulse 3D Wireless PS5 Headset 79,99€ • Huawei MateBook 16,1" 16GB 512GB SSD 709€ [Werbung]
    •  /