Ubisoft im Club der Milliardäre

Für das nächste Geschäftsjahr erwartet Ubisoft Umsätze in Höhe von 1,1 Milliarden Euro und eine Umsatzrendite von rund 11 Prozent. In der ersten Hälfte erwartet Ubi-Chef Yves Guillmot deutlich niedrigere Ergebnisse – sie sollen um rund 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr sinken, in der zweiten Hälfte um 23 Prozent steigen. Guillemot investiert weiter in sein Unternehmen, insgesamt sei etwa der Personalbestand um über 1.300 Mitarbeiter gewachsen. "Das Ergebnis dieser Anstrengungen werden wir bereits dieses Weihnachten mit einer der ambitioniertesten Produktpaletten der Branche sehen, in der wir unter anderem Assassin's Creed 2, James Cameron's Avatar, Splinter Cell Conviction, Rabbids Go Home und Red Steel 2 haben" , sagte er.
Dass Red Steel 2 kommt, ist neu: Das Actionspiel für Wii spielt in einer hochtechnisierten, inmitten einer Wüste gelegenen Metropole. Der Titel nutzt die Möglichkeiten des Wii Motion Plus aus, indem die Bewegungen des Spielers punktgenau auf dem Bildschirm übertragen und wiedergegeben werden. Der Schwerpunkt des Spiels liegt auf Schwertkämpfen und Feuergefechten. Versteckt in den Zahlen befindet sich außerdem ein Hinweis auf Ghost Recon 4 – weitere Informationen zum Taktikshooter liegen bislang nicht vor.
In einem Analystengespräch bestätige Guillemot frühere Aussagen , dass er sein Unternehmen bereits jetzt auf künftige Konsolengenerationen vorbereitet, die er "in den nächsten paar Jahren" erwartet. Weder Nintendo noch Microsoft oder Sony arbeiten offiziell an Nachfolgern zu Wii, Xbox 360 oder Playstation 3.



