Electrofluidic Display - wie gedruckt
Die als "Electrofluidic Display" (EFD) bezeichnete Technik kann Pigmente auf elektronische Weise schalten, so dass das Ergebnis konventionell gedruckten Medien entspricht. Das zumindest stellt Jason Heikenfeld, Entwickler der Technik von der Universität Cincinnati, in Aussicht. Er stellt seine Arbeit in der Mai-Ausgabe von Nature Photonics vor(öffnet im neuen Fenster) .
Die neue Technik sei mit nichts vergleichbar, was bisher entwickelt wurde, meint Heikenfeld. Sie biete das Potenzial, farbiges elektronisches Papier herzustellen, das in der Lage ist, mehr als 85 Prozent des Umgebungslichtes zu reflektieren. Ab dieser Grenze würden Menschen reflektive Displaytechnologien wie E-Books und Handydisplays akzeptieren. Heikenfeld geht davon aus, dass seine Entwicklung bei Helligkeit, Farbsättigung und Anzeigegeschwindigkeit allen anderen ein deutliches Stück voraus ist.
Die EFD-Technik erlaubt es, die optisch aktive Schicht weniger als 15 Mikron dick zu gestalten. Sie könne Farbpigmente besser verdecken als andere Ansätze und sei für unterschiedliche Anwendungen nutzbar. Wird eine Spannung angelegt, kommen die Farbpigmente zum Vorschein, fällt die Spannung wieder ab, verschwinden die Farbpigmente wieder in ihr Reservoir. Neben Displays nennt Heikenfeld elektronische Fenster und farblich veränderbare Gehäuse.
Das neu gegründete Unternehmen Gamma Dynamics(öffnet im neuen Fenster) soll die EFD-Technik kommerzialisieren. Finanziert wurde die Forschung von Sun Chemical, PolymerVision, der National Science Foundation und dem Air Force Research Laboratory.
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