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Dem Google-Handy droht ein Importstopp

Betroffen vom Verkaufsstopp wären so prominente Smartphones wie die Google-Handys G1 und Magic. Mit dem neuen Magic will Weltmarktführer Vodafone in wenigen Tagen die Aufholjagd zu T-Mobile Deutschland und dessen Exklusivmodellen iPhone und G1 starten. Das erste Android-Telefon stieß im Markt auf gute Resonanz, im letzten Quartal 2008 wurden in den USA rund eine Million G1-Geräte abgesetzt. Genauere Zahlen nennen weder T-Mobile noch HTC.

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Auf Anfrage zeigte sich Vodafone Deutschland betont gelassen. Der Mobilfunker sei nicht direkt von der Klage betroffen und wolle das Ganze deshalb nicht kommentieren, sagte ein Sprecher.

Gelassenheit ist zumindest temporär angebracht: HTC-Geräte würden nicht sofort aus den Regalen verschwinden, denn vor dem Stichtag nach Deutschland importierte Geräte dürften weiterhin verkauft werden. In der Regel haben Mobilfunker einen Gerätevorrat für mehrere Wochen auf Lager. Ob Lagerbestände erhöht wurden, wollte kein Anbieter kommentieren.

 

HTC-Geräte mit Windows-Betriebssystem und UMTS werden auch von anderen Anbietern wie O2 verkauft. HTC eröffnet derweil eine zweite Front in dem Streit. Der Hersteller ruft die EU-Kommission zu Hilfe. "Die Forderungen von IP-Com sind unangemessen hoch", sagte HTC-Europa-Manager Florian Seiche. Sein Unternehmen habe sich wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens mit einer Beschwerde an die EU-Kommission gewandt. Seiche zeigte sich zuversichtlich, noch vor der Anhörung Antworten aus Brüssel zu bekommen.

IP-Com-Geschäftsführer Frohwitter sieht das völlig anders. "Rund 3,5 Prozent des Nettoverkaufspreises eines Geräts wären nach FRAND branchenüblich", sagte er. HTC habe dagegen "nur 0,0003 Prozent" zahlen wollen. IP-Com habe außerdem HTC angeboten, das Gericht über die Höhe der Gebühren entscheiden zu lassen. Unter "FRAND" versteht man Lizenzen, die zu gleichen Bedingungen ohne Unterschied allen Beteiligten in einem Markt angeboten werden.

Hinter den Kulissen arbeitet HTC derweil eifrig an einer Lösung des Problems. "Ein Softwarepatch zur Umgehung der strittigen Funktionen ist praktisch fertig", verriet ein Insider eines der involvierten Unternehmen dem Handelsblatt. "Die technischen Prüfungen der Netzbetreiber laufen auf Hochtouren." Mit der Aktualisierung würde die strittige, auf einem Handychip der Firma Qualcomm integrierte Funktion durch eine eigene Lösung ersetzt. Dabei muss HTC nicht nur sicherstellen, dass keine Patente verletzt werden, sondern auch die Zuverlässigkeit der Geräte gewährleisten.

Besitzer eines HTC-Mobiltelefons müssen sich hingegen keine Gedanken machen. Sie seien nicht betroffen, bekräftigte HTC-Manager Seiche. Auch jetzt noch ist ein Kauf unbedenklich. [von Axel Postinett / Handelsblatt]

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Fleischfresser 01. Mai 2009

Wenn ich so etwas sehe, kommt mir die Galle hoch. O-Ton: Die Patententierung von lebenden...

Bassa 30. Apr 2009

Korrekt wäre "AUCH dem Google-Handy..." - aber es gibt eigentlich keinen Grund, das...

Merry 30. Apr 2009

Dies ist eine miserabel geschriebene Nachricht. Wichtige Informationen fehlen, der Text...

hansmueller 30. Apr 2009

Hört sich eher nach einem langweiligem IP-Händler an, der Geld einnehmen will.

Rechnungstelle 30. Apr 2009

dass alle Touchscreentelefone von Drecksfimen kommen, die den User gängeln. Apple will...


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