Abo
  • IT-Karriere:

Grafikmarkt: Intel und Nvidia stärker in schwachem Umfeld

Gesamtvolumen erholt sich nach Einbruch nur leicht

Laut Untersuchungen der Marktforscher von Jon Peddie Research (JPR) hat sich der Markt für Grafiklösungen in PCs im ersten Quartal 2009 leicht erholt. Im Vergleich zum letzten Quartal konnten Intel und Nvidia ihre Anteile deutlich ausbauen, AMD musste Marktvolumen abgeben.

Artikel veröffentlicht am ,

Im vierten Quartal 2008 hatte JPR erstmals seit dem Jahr 2000 einen Rückgang der Stückzahlen bei Grafikhardware für PCs gegenüber einem dritten Quartal verzeichnen müssen, der Markt schrumpfte damals um ein Drittel. Bisher wurden durch das Weihnachtsgeschäft im vierten Quartal stets deutlich mehr Grafikchips abgesetzt als in den drei Monaten davor.

Stellenmarkt
  1. via experteer GmbH, Frankfurt (Home-Office)
  2. über experteer GmbH, Sindelfingen

JPR-Zahlen zum ersten Quartal 2009
JPR-Zahlen zum ersten Quartal 2009

Der durch die Wirtschaftskrise bedingte Einbruch des Grafikmarkts setzte sich im ersten Quartal des Jahres 2009 nicht fort. Das Marktvolumen legte um 3,3 Prozent auf 74,87 Millionen Einheiten zu. Dabei unterscheidet JPR im öffentlichen Teil seiner sonst kostenpflichtigen Studie nicht zwischen gesteckten Grafikkarten und Grafiklogik, die in Mainboard-Chipsätze integriert ist. Auch mobile und stationäre Lösungen sind bei diesen Zahlen zusammengefasst.

Dennoch hat sich der Grafikmarkt damit noch lange nicht vom vorherigen Einbruch erholt. Im Vergleich zum Vorjahresquartal wurden zu Beginn des Jahres 2009 21,1 Prozent weniger Grafikchips ausgeliefert. Durch den harten Wettbewerb bei ständig fallenden Preisen profitierten in der Krise vor allem die ganz Großen. Intel legte im Vergleich vom vierten zum ersten Quartal um 7,5 Prozent auf 37,2 Millionen Einheiten zu, Nvidia um 4,8 Prozent auf 23,26 Millionen Chips.

Geholt haben sich Intel und Nvidia diese Marktanteile vor allem bei AMD, die mit 12,81 Millionen Stück ganze 8,5 Prozent Marktanteil einbüßten. Die besonders günstigen Angebote von SiS und VIA konnten von den kurzfristigen Reaktionen nicht profitieren, beide Unternehmen hatten schon Ende 2009 einen Anteil von rund einem Prozent am weltweiten Grafikmarkt.

Im Ausblick auf den Rest des Jahres 2009 erwarten die Marktforscher eine weitere Erholung des Grafikmarktes, insbesondere durch das Geschäft zum US-amerikanischen Schulbeginn, wenn traditionell neue PCs für Schüler und Studenten angeschafft werden, und durch das Weihnachtsgeschäft. Aber erst im Jahr 2010 rechnet JPR wieder mit den traditionellen Verteilungen der Verkäufe über das Jahr, wo das vierte Quartal für Grafikchips bisher stets das stärkste war.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-78%) 11,00€
  2. (-10%) 53,99€
  3. (-72%) 8,30€
  4. 4,19€

AMDomina 30. Apr 2009

war ja abzusehen

Trollwärter 30. Apr 2009

Alles was Du nicht magst / Dich nicht interessiert ist per Definition Müll!? Du bist...

Coldzero 30. Apr 2009

ich glaube genau das m einte er xD


Folgen Sie uns
       


World of Warcraft Classic angespielt

Spielen wie zur Anfangszeit von World of Warcraft: Golem.de ist in WoW Classic durch die Fantasywelt Azeroth gezogen und hat sich mit Kobolden und Bergpumas angelegt.

World of Warcraft Classic angespielt Video aufrufen
Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
Apple TV+
Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
  3. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

Surface Hub 2S angesehen: Das Surface Hub, das auch in kleine Meeting-Räume passt
Surface Hub 2S angesehen
Das Surface Hub, das auch in kleine Meeting-Räume passt

Ifa 2019 Präsentationen teilen, Tabellen bearbeiten oder gemeinsam auf dem Whiteboard skizzieren: Das Surface Hub 2S ist eine sichtbare Weiterentwicklung des doch recht klobigen Vorgängers. Und Microsofts Pläne sind noch ambitionierter.
Ein Hands on von Oliver Nickel

  1. Microsoft Nutzer berichten von defektem WLAN nach Surface-Update
  2. Surface Microsofts Dual-Screen-Gerät hat zwei 9-Zoll-Bildschirme
  3. Centaurus Microsoft zeigt intern ein Surface-Gerät mit zwei Displays

Serielle Hybride: Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?
Serielle Hybride
Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?

Die reine E-Mobilität kommt nicht so schnell voran, wie es Klimaziele und Luftreinhaltepläne erfordern. Doch viele Fahrzeughersteller stellen derweil eine vergleichsweise simple Technologie auf die Räder, die für eine Zukunft ohne fossile Kraftstoffe Erkenntnisse liefern kann.
Von Mattias Schlenker

  1. ADAC Keyless-Go bietet Autofahrern keine Sicherheit
  2. Gesetzentwurf beschlossen Regierung verlängert Steuervorteile für Elektroautos
  3. Cabrio Renault R4 Plein Air als Elektro-Retroauto

    •  /