Nvidias 3D-Brille mit 120-Hz-Monitor für 570 Euro
Zunächst nur als Technologiestudie hatte Nvidia im Verlauf des Jahres 2008 sein System "3D Vision" gezeigt, auf der Hausmesse Nvision 08 wurden die Geräte einer breiten Öffentlichkeit gezeigt, auf der Cebit 2009 gab es dann Promotoren von Nvidia mit neongelben T-Shirts, die die Stände von Grafikkartenherstellern abklapperten.
Das Prinzip der Stereoskopie auf PCs ist altbekannt: Der Rechner liefert für jedes Auge ein räumlich versetztes Bild, eine Shutterbrille mit LCDs verdunkelt jeweils abwechselnd ein Auge.
Im Vergleich zu früheren Lösungen, die unter anderem von Elsa ("Revelator") in den 1990er Jahren auf den Markt kamen, arbeitet 3D Vision aber mit höheren Wiederholfrequenzen und auch mit TFT-Displays zusammen. Die Brille wird kabellos über einen USB-Sender für Infrarotsignale gesteuert und erreicht für jeden Shutter 60 Hertz, ein Monitor mit 120 Bildern pro Sekunde ist also nötig.
Mit mehreren Infrarotsendern kann das System erweitert werden, um auch größere Gruppen mit demselben Signal zu versorgen. Nvidia gibt zwar nur 4,5 Meter Reichweite an, konnte das jedoch auch auf Veranstaltungen mit zwei Sendern für 50 Personen in einem 10 Meter tiefen Raum demonstrieren. Im Laufe des Jahres 2009 soll die 3D-Brille auch für professionelle Anwendungen auf den Markt kommen. Sie wird dann per Funk gesteuert.
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