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Vorschau auf Wolfram Alpha

Stephen Wolfram zeigt seine Wissensmaschine. Stephen Wolfram hat am Berkman Center for Internet & Society der Harvard-Universität erstmals seine Wissensmaschine Wolfram Alpha öffentlich gezeigt. Das System berechnet aus gegebenen Daten Antworten auf konkrete Fragen.
/ Jens Ihlenfeld
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Wolfram zeigt in seiner Demonstration, wie Wolfram Alpha die Antworten auf Fragen berechnet. Auf die Frage nach den Internetnutzern in Europa antwortet Wolfram Alpha mit Informationen zu den Ländern mit den meisten Internetnutzern in Europa und passenden Diagrammen, beschreibt Wolfram. Die Ergebnisse sind im Video zur Präsentation(öffnet im neuen Fenster) leider nicht zu sehen. Die Frage nach Lexington beantwortet das System mit der Zahl der Einwohner der nächstgelegenen Stadt mit dem Namen Lexington, zeigt Städte in der Nähe und Informationen zum aktuellen Wetter.

Aufbauend auf seinen Arbeiten an Mathematica(öffnet im neuen Fenster) und A New Kind of Science (NKS)(öffnet im neuen Fenster) entwickelt Stephen Wolfram mit rund 100 Mitarbeitern eine grundlegend neue Art von Suchmaschine. Wolfram Alpha(öffnet im neuen Fenster) bedient sich der Inhalte im Web, um Antworten auf beliebige Fragen zu berechnen. Dabei liegt die Betonung auf berechnen, denn weder liefert Wolfram Alpha eine Liste von mehr oder weniger passenden Dokumenten zurück wie Google, noch greift das System auf vorgefertigte Frage-Antwort-Paare zurück.

Die genutzten Datenquellen werden von dem System so aufbereitet, dass sie direkt berechenbar sind. Fragen verarbeitet es ebenfalls in natürlicher Sprache, wobei es die Sprache gar nicht verstehen muss. Es erstellt aus der Frage vielmehr eine präzise Form, mit der dann die Berechnungen gefüttert werden.

Pünktlich zur ersten Vorschau auf Wolfram Alpha hat Google seinen Ansatz zur Integration statistischer Daten in seine Suchmaschine vorgestellt.


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