Empire Interactive vom Aus bedroht

Amerikanischer Eigentümer sucht Käufer für britische Tochter Empire

Dem britischen Publisher Empire Interactive droht das Aus. Das Unternehmen hat Insolvenz beantragt, ein Retter ist nicht in Sicht. Unter den Angestellten wächst die Wut. Sie erfahren Details über ihr Schicksal bislang vor allem aus dem Internet.

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Der britische Publisher Empire Interactive schlingert schon seit Jahren am Rande der Pleite entlang, jetzt war der Gang zum Insolvenzverwalter wohl nicht mehr zu vermeiden. Das Branchenmagazin MCV berichtet, dass Empire wegen Zahlungsunfähigkeit einen entsprechenden Antrag gestellt hat.

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Das weitere Schicksal des Publishers aus London ist offen. Eigentümer von Empire ist ein US-Unternehmen namens Silverstar Holdings, das allerdings selbst mit wirtschaftlichen Problemen kämpft - Anfang 2009 wurde es deshalb vom Handel an der Börse Nasdaq ausgeschlossen. Angeblich versucht Silverstar, einen Käufer für Empire Interactive zu finden, der den Geschäftsbetrieb weiterführt. Verhandlungen mit einem russischen Publisher namens Noviy Disk seien gescheitert. Nun soll sich die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG um Empire kümmern.

In den Foren von MCV und über andere Kanäle haben sich mittlerweile mutmaßliche Angestellte von Empire wütend zu Wort gemeldet. Sie berichten, vom möglicherweise bevorstehenden Aus ihres Unternehmens bislang nur per Internet, aber nicht vom eigenen Management erfahren zu haben. Außerdem seien noch Gehaltszahlungen offen.

Empire Interactive wurde 1987 gegründet und ist damit einer der ältesten Publisher weltweit. Trotz seiner langen Geschichte hat das Unternehmen nur sehr vereinzelt wirklich erfolgreiche Spiele auf den Markt gebracht, darunter das erste Speedball des Entwicklerstudios Bitmap Brothers, oder zuletzt die Rennspielreihe Flatout. Davon abgesehen hat die Firma oft auf nicht sonderlich aufwendige Lizenzprodukte oder Kopien von erfolgreichen Spielen gesetzt.

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