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GE: Holographische Discs sollen günstig werden

50 US-Dollar für ein halbes TByte

General Electric (GE) meldet einen Durchbruch bei holographischen Datenträgern. Die Scheiben mit einer Speicherkapazität von 500 GByte sollen besonders günstig in der Produktion sein. Außerdem sollen die Lesegeräte kompatibel zu bestehenden Discformaten sein.

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General Electric ist es eigenen Angaben zufolge gelungen, die Techniken zu entwickeln, um bis zu 500 GByte auf einer 12-Zentimeter-Disc in CD-Form unterzubringen, ohne dass in der Massenproduktion hohe Kosten zu erwarten sind. Mit der Technik von GE sollen holographische Speichermedien nur 10 US-Cent pro GByte kosten, also 50 US-Dollar für ein halbes TByte, wie die New York Times von GE erfahren hat. Gegenüber anderen holographischen Discs soll das ein enormer Kostenvorteil sein.

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Außerdem sollen die neuen Laufwerke ähnliche Optiken einsetzen wie herkömmliche CD-, DVD- oder BD-Laufwerke. Die Chancen stehen also gut, dass es kein zusätzliches Laufwerk neben einem Holographielaufwerk braucht.

 
Video: 500 GByte auf einer Scheibe

Das Besondere der Ankündigung ist nicht die Speicherkapazität von 500 GByte auf einer 12-Zentimeter-Disc, andere arbeiten seit Jahren an der Technik und haben höhere Werte in Aussicht gestellt. So hatte die TU-Berlin schon Mitte 2007 500 GByte mit der Aussicht auf 1 TByte verkündet. Verglichen mit Inphase Technologies ist GE auch noch nicht besonders weit. Inphase Technologies hat bereits einen Prototypen eines Laufwerks fertiggestellt.

Wie auch bei vielen anderen Projekten, die an holographischen Discs arbeiten, steckt auch GEs Verfahren noch in einem Forschungsstadium. Der Zeitpunkt der Markteinführung der holographischen Disc ist also unbekannt, da bisher nur die Techniken vorhanden sind, die eine 500-GByte-Disc prinzipiell möglich machen. Es soll sogar mehr als 1 TByte möglich sein. GE will zunächst den Archivierungsmarkt bedienen und anschließend auch Endkunden mit der Technik versorgen.



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