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Intels Core i5 soll niedrig getakteten QPI-Bus haben

PCIe-Controller steckt in der CPU

Frühestens im dritten Quartal 2009 sollen die ersten Prozessoren mit der Nehalem-Architektur für den Massenmarkt als "Core i5" auf den Markt kommen. Bis dahin sickern Stück für Stück technische Informationen durch, diesmal Details zur Busstruktur.

Wie die für gewöhnlich gut unterrichtete chinesische Seite Expreview berichtet, will Intel unbestätigten Informationen zufolge den Core i5 vom Core i7 unter anderem durch Änderungen des QPI-Busses differenzieren. Über diesen "Quickpath Interconnect", ein eng an PCI-Express angelehntes Interface, verbindet Intel bei Nehalem-Prozessoren Chips untereinander.

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Beim Core i7 ist darüber die Northbridge des Chipsatzes X58 angebunden, erst dieser stellt den PCI-Express-Bus zur Verfügung. Beim 45-Nanometer-Prozessor "Lynnfield", der vermutlich als Core i5 erscheinen soll, sitzt der PCIe-Controller aber direkt auf dem Die der CPU. Intel hatte das zwar schon direkt bestätigt, aber nicht erklärt, ob der hauseigene QPI-Bus auch bei Lynnfield noch zum Einsatz kommt.

Laut Expreview ist das so. QPI soll in Lynnfield für die Kommunikation von einzelnen Teilen des Chips dienen. Der QPI soll jedoch nicht synchron mit dem Multiplikator für die Cores laufen, sondern mit einer niedrigeren Einstellung. Während der externe Takt beim Core i7 965 für Cores und QPI bei 24 liegt, soll es bei Lynnfield nur der Faktor 16 sein. Das ergäbe eine theoretische Bandbreite von 4,26 GT/s. Das liegt noch unter den 4,8 GT/s, auf die Core i7 940 und 920 kommen, reicht aber auch für zwei PCIe-Slots mit x16 noch aus.

Warum Intel den QPI bei Lynnfield beschnitten hat, lässt sich derzeit nur vermuten - der Chiphersteller hat das Design des Prozessors noch nicht vollständig erklärt. Fest steht aber schon, dass die Lynnfields mit vier Kernen eine TDP von 95 Watt erreichen sollen und daraus auch der erste mobile Nehalem "Clarksfield" abgeleitet wird. Serielle Busse wie QPI gelten aber auch ohne Last als Stromfresser, so dass Intel wohl deswegen den Takt des QPI bei den Nehalems für den Massenmarkt gesenkt hat.

Erwartet werden die Lynnfield-CPUs, für die auf der Cebit 2009 schon erste Mainboards mit dem Sockel 1156 zu sehen waren, im dritten Quartal 2009. Frühestens Ende 2010 sollen dann die ersten 32-Nanometer-CPUs mit Codenamen "Westmere" folgen, bei denen zusätzlich auch ein Grafikkern im Chipgehäuse integriert wurde.

Von PC-Herstellern werden die Lynnfields heiß erwartet, weil sich durch die Integration von PCIe in die CPU einfacher und damit billiger konstruierte Mainboards entwickeln lassen. Zudem ist drei Jahre nach der Marke "Core 2" mit "Core i5" wieder einmal ein neues Marketingargument für Mittelklasse-PCs fällig.


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default 29. Apr 2009

Bei AMD fehlt Hyperthreading, was aber auch nicht überall großen Nutzen bringt. Egal...

firehorse 28. Apr 2009

Sorry, aber wenn Du hier einen solchen geistig unterbelichteten Müll von dir gibst, dann...



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