Abo
  • Services:

E-Plus verdient weiter mit Discountmarken

Mobilfunkbetreiber will auch künftig profitabel wachsen

E-Plus konnte auch im ersten Quartal des Krisenjahres 2009 den EBITDA-Gewinn um 13 Prozent steigern. Auch künftig will der Mobilfunkbetreiber "profitabel wachsen" und beim Netzausbau sogar eine EDGE-Abdeckung von 90 Prozent der Bevölkerung erreichen.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Mobilfunkbetreiber E-Plus hat im ersten Quartal 2009 seinen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 13 Prozent auf 322 Millionen Euro steigern können. Der Umsatz stieg um 2,5 Prozent auf 774 Millionen Euro.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Essen
  2. Bosch Gruppe, Leipzig

Die Kundenzahl wuchs um 17 Prozent auf 18 Millionen. Netto wurden 261.000 Kunden hinzugewonnen. "Dies ist weniger als in den vorangegangenen Quartalen", räumt die niederländische Konzernmutter KPN in ihrem Geschäftsbericht ein. 300.000 inaktive Prepaidkunden wurden aus der Statistik genommen, erklärte E-Plus-Sprecher Guido Heitmann Golem.de. "Wir haben eine stärkere Ausbuchung inaktiver Kunden vorgenommen." Die beiden Konkurrenten T-Mobile und Vodafone Deutschland hätten diese Bereinigung schon im Weihnachtsquartal 2008 durchgeführt, so Heitmann weiter.

Firmenchef Thorsten Dirks kündigte an: "Ende 2009 werden wir 90 Prozent der Bevölkerung mit EDGE versorgen und auch der UMTS- und HSDPA-Ausbau geht schnell voran." KPN erklärt dagegen offen, dass E-Plus den Ausbau auf UMTS und HSDPA nur in Regionen betreibe, wo dies "geschäftlich attraktiv erscheint". Die auf profitables Wachstum ausgerichtete Strategie würde auch in Zukunft konsequent fortgesetzt, sagte Dirks. Insgesamt haben nun 11,9 Millionen E-Plus-Kunden bei einer der Discountmarken der Gruppe ihren Vertrag unterzeichnet.

Der niederländische Telekommunikationskonzern KPN, der Mutterkonzern von E-Plus, hat einen Quartalsgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 1,23 Milliarden Euro erzielt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag das EBITDA bei 1,22 Milliarden Euro. Die Analysten hatten mit 1,27 Milliarden Euro etwas mehr erwartet. Der Umsatz sank um 4,9 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro.

"Auf den Endkundenmärkten in den Niederlanden und international sehen wir nur begrenzte Auswirkungen der Rezession. Im Laufe des ersten Quartals haben wir aber erlebt, dass sich die wirtschaftlichen Bedingungen schnell verschlechtert haben", sagte KPN-Chef Ad Scheepbouwer. Mit Getronics besitzt KPN einen Anbieter von IT-Services mit dem Schwerpunkt Arbeitsplatzmanagement. Dort sind 14.000 Menschen beschäftigt. "Die Kunden sind dabei, ihre Infrastruktur zu rationalisieren und einige fordern Neuverhandlungen der bestehenden Verträge", so Scheepbouwer weiter. Im ersten Quartal wurden bei KPN 1.064 Arbeitsplätze abgebaut. Seit 2005 reduzierte KPN damit 7.000 Stellen im Unternehmen. Im März 2009 kündigte KPN an, bei Getronics 1.400 Jobs zu streichen, was im zweiten Quartal 2009 Restrukturierungskosten von 30 Millionen Euro verursachen werde.

Das EBITDA-Ziel von 5,5 Milliarden Euro für 2010 erhält KPN aufrecht. Die Umsatzerwartung senkte der Konzern jedoch von 15 auf 14 Milliarden Euro.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 119,90€

ahajaja 02. Jun 2009

Hi. Hi. Ja, stimmt. Mal schauen, wue das weiter läuft... Gruß solomo Gutschein http...

Hansdiewurstist... 29. Apr 2009

Absolut sinnfreier DUMMFUG!

Hansdiewurstist... 29. Apr 2009

Das ist das Problem: die versemmeln Verträge für 9 Cent die Minute (Das ist eigentlich...

gamer666 28. Apr 2009

@SX YOU MAKE MY DAY

Jläbbischer 28. Apr 2009

Meinst du das Ernst? Ich bin bei Blau.de, was auch ein Discounter von E-Plus ist. Ich...


Folgen Sie uns
       


Dragon Quest 11 - Test

Der 11. der Teil der Dragon-Quest-Reihe bleibt bei den Wurzeln der über 30 Jahre alten Serie und macht damit fast alles richtig.

Dragon Quest 11 - Test Video aufrufen
Job-Porträt Cyber-Detektiv: Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen
Job-Porträt Cyber-Detektiv
"Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"

Online-Detektive müssen permanent löschen, wo unvorsichtige Internetnutzer einen digitalen Flächenbrand gelegt haben. Mathias Kindt-Hopffer hat Golem.de von seinem Berufsalltag erzählt.
Von Maja Hoock

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp
  3. IT-Jobs "Jedes Unternehmen kann es besser machen"

Amazons Echo Show (2018) im Test: Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude
Amazons Echo Show (2018) im Test
Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude

Die zweite Generation des Echo Show ist da. Amazon hat viele Kritikpunkte am ersten Modell beseitigt. Der Neuling hat ein größeres Display als das Vorgängermodell und das sorgt für mehr Freude bei der Benutzung. Trotz vieler Verbesserungen ist nicht alles daran perfekt.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Alexa-Display im Hands on Browser macht den Echo Show viel nützlicher
  2. Amazon Echo Show mit Browser, Skype und großem Display

Serverless Computing: Mehr Zeit für den Code
Serverless Computing
Mehr Zeit für den Code

Weniger Verwaltungsaufwand und mehr Automatisierung: Viele Entwickler bauen auf fertige Komponenten aus der Cloud, um die eigenen Anwendungen aufzubauen. Beim Serverless Computing verschwinden die benötigten Server unter einer dicken Abstraktionsschicht, was mehr Zeit für den eigenen Code lässt.
Von Valentin Höbel

  1. Kubernetes Cloud Discovery inventarisiert vergessene Cloud-Native-Apps
  2. T-Systems Deutsche Telekom will Cloud-Firmen kaufen
  3. Trotz hoher Gewinne Wieder Stellenabbau bei Microsoft

    •  /