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Sleep Talking: Netzwerkkarte empfängt Daten trotz Stand-by

Rechner mit Microsofts Netzwerkkarte müssen nicht mehr den ganzen Tag an bleiben

Eine von Microsoft Research mitfinanzierte Entwicklung soll Geld und Energie sparen. Die spezielle Netzwerkkarte "Sumniloquy" arbeitet auch dann weiter, wenn der Computer abgeschaltet ist. Eingehende Daten werden einfach auf einer SD-Karte der Netzwerkkarte zwischengespeichert.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit einer von der University of Califonia San Diego (UCSD) und Microsoft Research entwickelten Netzwerkkarte Sumniloquy, von der es derzeit drei verschiedene Prototypen gibt, sollen Anwender in Zukunft ihren Rechner abschalten können und trotzdem weiter im Netz erreichbar sein. Der Prototyp, der über zwei USB-Schnittstellen mit einem Rechner verbunden wird, besitzt dafür einen SD-Card-Slot. Ankommende Daten werden also zwischengespeichert, auch wenn der PC noch schläft.

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Als Anwendungsbeispiele nennen Yuvraj Agarwal und sein Forscherteam BitTorrent. Bevor ein Rechner in den Schlafmodus wechselt, kopiert sich die Netzwerkkarte die Torrent-Datei und den bereits heruntergeladenen Inhalt. Sobald der Rechner schläft, übernimmt die Netzwerkkarte die weitere Behandlung der Torrent-Datei. Als Programm nutzt die Netzwerkkarte ctorrent, ein Client mit besonders geringer CPU-Belastung und Speicherauslastung.

Sollte der PC für bestimmte Daten, wie bei einem VoIP-Anruf oder bei Instant Messaging, trotzdem benötigt werden, kann die Netzwerkkarte den Rechner aus dem Stand-by-Zustand (S3 - Suspend to RAM) aufwecken. Die Karte analysiert dazu ankommende Pakete und löst Aktionen anhand von Regeln aus, die auf der Netzwerkkarte gespeichert werden. Mit einer Netzwerkkarte wie dieser ist es nicht mehr notwendig, den stromfressenden Rechner wegen einfacher Aufgaben den ganzen Tag laufen zu lassen.

Die spezielle Netzwerkkarte hilft deutlich beim Einsparen von Energie. In Beispielrechnungen führen die Forscher Desktops mit einer Leistungsaufnahme von 70 (Dimension 4600) bis 90 (Optiplex 745) Watt an, die im Stand-by-Modus auf eine Leistungsaufnahme von 3,6 respektive 1,2 Watt reduziert werden. Im Stand-by-Modus kommt dann noch die Netzwerkkarte hinzu, die als Prototyp je nach Last zwischen 210 und 1.695 mW Leistung aufnimmt.

Bei Notebooks hat diese Netzwerkkarte noch den Vorteil der drastisch erhöhten Bereitschaftszeit. Die Forscher kamen auf Stand-by-Laufzeiten von 43 (Lenovo X60), 43 (Toshiba M400) und 155 (Lenovo T60) Stunden. Im Normalbetrieb halten die Notebooks nur zwischen 2,7 und 5,9 Stunden durch.

Weitere Informationen haben die Forscher im Papier Somniloquy: Augmenting Network Interfaces to Reduce PC Energy Usage (PDF) dokumentiert.

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VoIP 02. Mai 2009

Oder man speichert es eben auf dem Rechner, was aber vielleicht nicht so ratsam ist.

ARMNetbook 29. Apr 2009

Also laut http://beagleboard.org/hardware hat das aktuelle Board 128MB RAM. Es gibt kein...

Hotohori 28. Apr 2009

Z.B. lassen sich viele MMORPG Clients völlig legal aus dem Internet saugen und viele...

ichbinsmalwieder 28. Apr 2009

Es ist auch gut zu wissen, dass man jederzeit (fast) beliebige Software auf der Fritzbox...

Captain 28. Apr 2009

Ich weiss, warum ich das wecvken per LAN grundsätzlich abgeschaltet habe....


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Vom Junior-Projektleiter zum IT-Director konnte Florian Schader sämtliche Facetten der IT-Welt gestalten und hat eine Leidenschaft entwickelt, diese Erfahrungen weiterzugeben. Seine Grundmotivation ist die aktive Weitergabe seiner 20-jährigen Projekt- und Leitungserfahrung im IT-Umfeld, der Erfolg von Projekten und die aktive Weiterentwicklung von Menschen. Dabei stellt er immer den Bezug zur Praxis her. Als Trainer und Coach ist er spezialisiert auf Projektmanagement und Führungskräfteentwicklung.

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