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HP wünscht sich Berücksichtigung bei Konjunkturhilfen

Computerindustrie geht weitgehend leer aus. Die Konjunkturpakete der Bundesregierung berücksichtigen die IT-Industrie nur wenig. Hewlett-Packard will am zweiten Konjunkturpaket dennoch einen Anteil haben. Derweil entlässt das Unternehmen 250 Personen in Deutschland.
/ Andreas Donath
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HP-Deutschland-Chef Volker Smid fürchtet, dass sich die Konjunkturhilfen hauptsächlich in Bauaktivitäten erstrecken. Smid forderte gegenüber der Zeitung Die Welt(öffnet im neuen Fenster) , dass man Schulen vermehrt mit Computern ausstatten und die IT-Infrastruktur der Behörden ausbauen sollte.

Beim E-Government gibt es laut Smid erhebliche Defizite in Deutschland. Mit mehr staatlichem Engagement in diesem Bereich könnte man das ganze Land modernisieren.

In einem Punkt ist die IT-Branche in Deutschland jedoch noch relativ gut gestellt. Staatliche Bürgschaften benötigen die Unternehmen anders als viele andere Branchen bislang nicht.

HP gab an, dass die Wirtschaftskrise direkte Auswirkungen auf den Hardwareabsatz hat. Im Bereich Dienstleistungen laufen die Geschäfte bislang gut. Insgesamt rechnet HP im Jahr 2009 mit einem Umsatzeinbruch.

In Deutschland will HP 250 seiner 8.500 Mitarbeiter entlassen. Da Hewlett-Packard das Unternehmen EDS übernommen hat, müssen dort ebenfalls 1.150 von 4.200 Mitarbeitern gehen. Smid hält Kurzarbeit derzeit für unwahrscheinlich.


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