Zu hohe Produktionskosten: Bioshock-Film verzögert sich
Eine Unterwasserstadt, aufwendige Art-Deco-Kulissen, Figuren wie die Big Daddys und die Little Sisters: Das Szenario und der ungewöhnliche Stil von Bioshock sind im Spiel eine Stärke, die bei der Verfilmung offenbar ein Problem darstellen. Wie das amerikanische Magazin Variety berichtet(öffnet im neuen Fenster) , sind die veranschlagten Produktionskosten für das geplante Leinwandepos mittlerweile auf 160 Millionen US-Dollar angestiegen – eine Summe, die auch angesichts der Finanzkrise für ein Studio wie Universal Pictures wohl ein zu großes Risiko darstellt.
Regisseur und Produzent Gore Verbinski – bekannt vor allem für "Pirates of the Caribbean" – soll sich nun vor dem Beginn der eigentlichen Produktion nach Möglichkeiten umsehen, Geld zu sparen. Angedacht sei unter anderen, nicht in Los Angeles, sondern aus steuerlichen Gründen in London zu drehen. Das Projekt soll allerdings auf jeden Fall realisiert werden. Verbinski hat für Bioshock sogar eine Beteiligung an einem weiteren "Pirates"-Film ausgeschlagen. Nach bisheriger Planung sollte die Unterwasserstadt Rapture im Jahr 2010 in den Kinos zu bewundern sein, ungefähr zeitgleich mit Bioshock 3.
Die nächste Gelegenheit, in die Welt von Bioshock einzutauchen, bietet sich nach aktuellem Stand im Herbst 2009 auf Windows-PC, Xbox 360 und Playstation 3. Dann will 2K Games Teil 2 veröffentlichen. Der versetzt den Spieler wieder nach Rapture, allerdings rund zehn Jahre nach dem ersten Spiel. Mittlerweile ist die Unterwasserstadt noch stärker heruntergekommen. Der Spieler übernimmt die Rolle des ersten Big Daddys, quasi eines Prototyps. Weil der dank Taucherglocke nicht auf den Sauerstoff der Atmosphäre angewiesen ist, soll es auch Unterwasserkämpfe geben.
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