• IT-Karriere:
  • Services:

SSD für PCIe-Slot mit 1 TByte und 500 Megabyte pro Sekunde

OCZs "Z-Drive" kommt im Mai 2009

Eine der ersten im Einzelhandel verfügbaren Solid-State-Disks für PCI-Express-Slots kommt von OCZ. Der Speicherhersteller will sein "Z-Drive" in Kapazitäten von bis zu 1 Terabyte bereits im Mai 2009 ausliefern.

Artikel veröffentlicht am ,

SSDs wie Intels Laufwerke der M- und X-Serie kratzen mit maximalen Datenübertragungsraten von 250 MByte/s an der Grenze des gegenwärtigen SATA-Standards mit 3 Gigabit pro Sekunde. Zumindest in Desktop-PCs steht jedoch mit PCI-Express ein schnellerer Bus zur Verfügung. Während im Serverumfeld bereits etliche solche Geräte angekündigt sind, unter anderem von Micron und Fusion-io, will OCZ nun eine SSD für PCIe-Slots mit allgemeiner Verfügbarkeit auf den Markt bringen. Auf der Cebit 2009 hatte OCZ die Geräte bereits gezeigt.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Frankfurt
  2. Vodafone GmbH, Unterföhring

Das "Z-Drive" ist als PCIe-Karte für x4-Slots ausgeführt und 24,5 Zentimeter lang. Auf der Rückseite sitzt ein kleiner Lüfter, eine eigene Stromversorgung benötigt die Karte jedoch nicht. Als Speicher kommen Flash-Chips in MLC-Bauweise zum Einsatz, die prinzipbedingt langsamer als SLC-Flash sind. Daher verbaut OCZ in der Karte einen RAID-Controller von Indilinx mit vier Kanälen. Jedem der vier Flash-Controller stehen 64 MByte Cache zur Verfügung, OCZ wirbt daher mit 256 MByte gesamtem Laufwerkscache.

Je nach Größe der SSD unterscheiden sich die Geschwindigkeiten. Als maximale Leserate gibt OCZ für das 250-GByte-Modell 450 MByte/s an, bei 500 GByte sind es 510 MByte/s und das Terabyte-Laufwerk liest mit maximal 500 MByte/s. Alle Versionen sollen beim verteilten Schreiben nur 200 MByte/s erreichen - das ist der Preis des MLC-Flash, fast gleich schnell sind auch schon einige 2,5-Zoll-SSDs. Die maximalen Schreibraten bei sequenziellen Zugriffen erreichen die Z-Drives in 250, 500 und 1.000 GByte aber immerhin 300, 470 und 480 MByte pro Sekunde.

Während OCZ den Liefertermin mit Mai 2009 selbst angibt, machte das Unternehmen noch keine Aussage zu den Preisen. Wie von Händlern zu erfahren ist, sollen die Laufwerke aber um 1.200 Euro für 250 GByte, 2.000 Euro für 500 GByte und rund 3.000 Euro für 1.000 GByte kosten. Vereinzelt werden die Geräte auch schon in Preisvergleichen gelistet, dort liegen die Preise aber derzeit nochmals einige hundert Euro über diesen Angaben. Vermutlich lassen sich einige Händler wie auch bei anderer High-End-Hardware inzwischen üblich auch das Z-Drive besonders teuer bezahlen.

Ungeklärt ist noch, mit welchen Treibern das Laufwerk genutzt werden kann. OCZ gibt als kompatible Betriebssysteme nur die Windows-Versionen XP, Vista und 7 sowie MacOS X an. Bei Windows kann das Z-Drive sowohl in den 32- wie 64-Bit-Versionen verwendet werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 39,99€ (Release: 25. Juni)
  2. (-74%) 12,99€

AMDnazi 28. Apr 2009

6.000 MBits / 8 = 750 MByte/sek 6.000 MBits / 9 = 666 MByte/sek (Mit Paritätsbit)

sparks 26. Apr 2009

ich sehe du haste keine Ahnung von den Dingen. Die Karte wird sicherlich ein eigenes ROM...

Kunigunde 24. Apr 2009

Triviales Grundlagenwissen zu SSDs, aber man kann es nicht oft genug wiederholen!

Kunigunde 24. Apr 2009

War's der Spare-Riegel vom DDR3 RAM?

Kunigunde 24. Apr 2009

Der Mac Mini hat noch nicht mal einen PCIe-Slot!!!


Folgen Sie uns
       


Macbook Air (2020) - Test

Endlich streicht Apple die fehlerhafte Butterfly auch beim Macbook Air. Im Test sind allerdings einige andere Mängel noch vorhanden.

Macbook Air (2020) - Test Video aufrufen
5G: Neue US-Sanktionen sollen Huawei in Europa erledigen
5G
Neue US-Sanktionen sollen Huawei in Europa erledigen

Die USA verbieten ausländischen Chipherstellern, für Huawei zu arbeiten und prompt fordern die US-Lobbyisten wieder einen Ausschluss in Europa.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Smartphone Huawei wählt Dailymotion als Ersatz für Youtube
  2. Android Huawei bringt Smartphone mit großem Akku für 150 Euro
  3. Android Huawei stellt kleines Smartphone für 110 Euro vor

Realme X50 Pro im Test: Der Oneplus-Killer
Realme X50 Pro im Test
Der Oneplus-Killer

Oneplus bezeichnete sich einst als "Flagship-Killer", mittlerweile stellt sich die Frage, wer hier für wen gefährlich wird: Das X50 Pro des Schwesterunternehmens Realme ist ein wahrer "Oneplus-Killer".
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Astro Slide Neues 5G-Smartphone mit aufschiebbarer Tastatur
  2. Galaxy S20 Ultra im Test Samsung beherrscht den eigenen Kamerasensor nicht
  3. Red Magic 5G Neues 5G-Gaming-Smartphone kommt mit 144-Hz-Display

Maneater im Test: Bissiger Blödsinn
Maneater im Test
Bissiger Blödsinn

Wer schon immer als Bullenhai auf Menschenjagd gehen wollte - hier entlang schwimmen bitte. Maneater legt aber auch die Flosse in die Wunde.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Mount and Blade 2 angespielt Der König ist tot, lang lebe der Bannerlord
  2. Arkade Blaster 3D-Shooter mit der Plastikkanone spielen
  3. Wolcen im Test Düster, lootig, wuchtig!

    •  /