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Videointerview: Was spielen wir 2015?

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Golem.de: Glauben Sie, dass im Jahr 2015 das Geschäft in den Händen von ein paar Konzernen liegen wird?

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Weidemann: Die derzeit funktionierende Wertschöpfungskette - großer Publisher mit großem Marketingbudget stellt Spiele mit großem Vertrieb weltweit in den Handel - wird gerade komplett aufgelöst. Durch das iPhone beispielsweise schaffen es selbst Studentengruppen, sehr coole Applikationen herzustellen, ohne dass sie einen Publisher brauchen. Dann gibt es ein paar Leute, die diese App runterladen, und die finden sie gut und erzählen das, und dann laden es immer mehr Leute. Irgendwann ist es Kult, und dann ist es ein weltweiter Hit. Der Appstore erlaubt es jedem, weltweit zu publishen.

Wir reden momentan nur über einen iPhone-Store, der das Rollenmodell ist - aber 2015 wird es mehrere solcher Sachen geben. Auf allen möglichen Handyplattformen. Nokia, iPhone, Google - Xbox Live, Playstation Network haben das ja jetzt schon. Wir werden ähnliche Angebote für PCs haben, für Netbooks und für andere Devices. Das heißt: Der Zugriff auf superinteressante Spiele, die andere Leute für mich bewerten und herausheben, wird immer mehr zunehmen, und das wird immer wichtiger. Wichtig ist, dass man versteht: Wie funktionieren soziale Netzwerke und virale Marketingmethoden, um die Spiele zu platzieren. Das ist essenziell, um in den nächsten Jahren zu überleben.

Golem.de: Welchen deutschen Entwicklern trauen Sie das zu?

Weidemann: Witzigerweise kommen diese Entwickler nicht aus der traditionellen Spielebranche, sondern von der anderen Schiene. Was deutsche Entwickler sehr gut können ist, mit Technologie umzugehen. Das sieht man an Crytek und vielen anderen deutschen Firmen. Aber diese Marketing-Design-Sales-Geschichte, die ineinandergreift, das liegt den Deutschen nicht so. Da werden noch sehr viele kreative Impulse aus ganz anderen Richtungen kommen. Ist ja auch so bei den Browsergames. Browsergames-Entwickler kennen keine klassischen Entwickler, und umgekehrt natürlich auch nicht. Das ist parallel hochgezogen worden, und das ist typisch deutsch. Leider.

Trend: Netbooks
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Golem.de: Wie wird sich das Verhältnis der Plattformen entwickeln?

Weidemann: Es wird so sein, dass der PC eine Onlineplattform hat, wo man Spiele holen kann. Und die sortiert das automatisch nach der Kategorie des PCs - Highend, Netbook und so weiter. Und es kommen weitere Technologien hinzu, mit denen Spieler selbst auf Netbooks noch Highend-Spiele spielen können durch Streaming. Neue Streaming-Plattformen wie Onlive rendern Spiele und operieren auf dem Server. Das Bild wird dann gestreamt auf das Netbook - aber man bedient immer noch das Spiel. Ergo kann ich auf einem Netbook Highend-Spiele laufen lassen, auch ohne 3D-Grafikkarte. Wobei man dann mit den Highend-PCs wieder andere Dinge tun kann.

Auch künftig wird es drei Konsolen geben. Das ist Standard, seit es Konsolen gibt. Ob sich deren Bedeutung mal umdreht und es etwa der Xbox gelingt, die Nummer eins zu sein oder die Playstation wieder aufholt, nachdem sie es jetzt ein bisschen verbockt haben, oder die nächste Nintendo-Generation erneut Lead ist, hängt ganz von der Software ab, die sie anbieten. Und vom Interface - Konsolen leben sehr stark davon. Was aber ganz klar ist, ist dass die nächste Konsolengeneration, die wohl um 2012 auf den Markt kommen wird, Online so umarmt, dass alle Onlinefunktionen, die man sich vorstellen kann, schon eingebaut sind.

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Spiele 23. Jul 2010

Du meinst das ist eine Verschlechterung zu den Gladiatoren Spielen der Römerzeit? Die...

yyy 23. Jul 2010

Schon mal was von Mangos gehört? http://getmangos.com/

Shuzz 28. Apr 2009

Auf dem Mac kann man nicht spielen? oO Danke für die Info, dann werd ich mein WoW am...

ThadMiller 28. Apr 2009

Nicht mal annähernd witzig. Bitte weiter üben.

ThadMiller 27. Apr 2009

Doch, aber erst 2030. (Auch nur ne Schätzung, aber besser, da von mit :))


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