Abo
  • Services:

Nokia 6216 classic: NFC-Handy als digitale Geldbörse

NFC-Technik kann auf Dienste auf der SIM-Karte zugreifen

Nokia hat mit dem 6216 classic ein weiteres Mobiltelefon mit NFC-Technik vorgestellt. Die NFC-Technik kann mit der SIM-Karte zusammenarbeiten, um Bezahlvorgänge abzusichern. Damit soll das Mobiltelefon zur digitalen Geldbörse aufgewertet werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Die NFC-Funktionen des Nokia 6216 classic können nur dann vollständig verwendet werden, wenn die Netzbetreiber das Gerät unterstützen. Dazu ist eine NFC-kompatible SIM-Karte erforderlich, mit der Bezahlvorgänge abgesichert werden. Auf der SIM-Karte kann der Nutzer etwa eine Kreditkartennummer ablegen, um künftig Kreditkarteneinkäufe mit dem Mobiltelefon zu tätigen. Damit will Nokia das Mobiltelefon zur digitalen Geldbörse machen.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn
  2. MBDA Deutschland, Schrobenhausen

Dabei ermöglicht Near Field Communication (NFC) den Datenaustausch zwischen dem Handy und einem NFC-Funkchip, das auch Tag genannt wird. Durch das Berühren eines Tags kann der Nutzer beispielsweise eine Fahrkarte kaufen oder Internetadressen, Audiodateien oder Kontaktdaten von einem Plakat auf das Mobiltelefon übertragen. Zudem lassen sich Fotos und Videos bei Bedarf durch gegenseitiges Berühren zweier NFC-fähiger Geräte austauschen oder ein NFC-Bluetooth-Headset kann sich durch das dichte Aneinanderhalten der Geräte mit dem Handy verbinden.

Das Series40-Handy besitzt ein 2 Zoll großes TFT-Display, auf dem sich bei einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln bis zu 16,7 Millionen Farben darstellen lassen. Für Foto- und Videoaufnahmen gibt es eine 2-Megapixel-Kamera mit 8fachem Digitalzoom und für die mobile Unterhaltung steht neben einem Musikplayer auch ein UKW-Radio mit RDS-Unterstützung bereit.

Das 14,5 x 47,1 x 114,7 mm messende Mobiltelefon besitzt einen Speicher von 22 MByte und einen Micro-SD-Card-Steckplatz. Darin können Speicherkarten mit einer Kapazität von bis zu 8 GByte genutzt werden. Über Bluetooth oder USB können Daten ausgetauscht werden.

Das UMTS-Mobiltelefon unterstützt alle vier GSM-Netze sowie GPRS und EDGE, aber wohl kein HSDPA. Die Akkulaufzeiten bei Telefonaten fallen sehr gering aus. So muss der Akku im GSM-Betrieb nach rund 3 Stunden und im UMTS-Modus bereits nach etwa 2,5 Stunden wieder aufgeladen werden. Der Akku im 88 Gramm wiegenden Handy soll im Bereitschaftsmodus etwa 12 Tage durchhalten.

Im dritten Quartal 2009 soll das Nokia 6216 classic auf ausgewählten Märkten zum Preis von rund 180 Euro zu haben sein. Der Preis gilt ohne Abschluss eines Mobilfunkvertrages. Ob es das Mobiltelefon dann auch in Deutschland geben wird, ist nicht bekannt. Möglicherweise wird das Mobiltelefon aufgrund der NFC-Technik nur in bestimmten Gegenden angeboten. So war es etwa beim 6131 NFC von Nokia.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)
  2. 5,99€
  3. (-75%) 9,99€

sickboy79 10. Sep 2009

Zum Nachrüsten von Handys sind mir momentan zwei Technologien bekannt. Die eine verbindet...

sickboy79 10. Sep 2009

Nokia hätte sicherlich schon vor Jahren gerne Weltweit NFC enabled Devices verkauft. Das...

1EP 24. Apr 2009

Liebe Leut, bleibt bitte weiterhin kritisch, wenn Neuerungen Überhand nehmen, obwohl sie...

Flowie 24. Apr 2009

Gut so, gebt den Kindern und Leuten die nicht mit Geld umgehen können, noch mehr...

Design Ist Geil 24. Apr 2009

Ich find das Design geil!


Folgen Sie uns
       


Cinebench R20 auf Threadripper 2950X ausprobiert

Cinebench R20 soll mit bis zu 256 Threads umgehen können.

Cinebench R20 auf Threadripper 2950X ausprobiert Video aufrufen
Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test: Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test
Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro

Die Geforce GTX 1660 Ti von Zotac ist eine der günstigen Grafikkarten mit Nvidias Turing-Architektur, dennoch erhalten Käufer ein empfehlenswertes Modell: Der leise Pixelbeschleuniger rechnet praktisch so flott wie übertaktete Modelle, braucht aber weniger Energie.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Chip der Geforce GTX 1660 Ti ist überraschend groß
  2. Deep Learning Supersampling Nvidia will DLSS-Kantenglättung verbessern
  3. Metro Exodus im Technik-Test Richtiges Raytracing rockt

Display-Technik: So funktionieren Micro-LEDs
Display-Technik
So funktionieren Micro-LEDs

Nach Flüssigkristallanzeigen (LCD) mit Hintergrundbeleuchtung und OLED-Bildschirmen sind Micro-LEDs der nächste Schritt: Apple arbeitet daran für Smartwatches und Samsung hat bereits einen Fernseher vorgestellt. Die Technik hat viele Vorteile, ist aber aufwendig in der Fertigung.
Von Mike Wobker

  1. AU Optronics Apple soll Wechsel von OLEDs zu Micro-LEDs vorbereiten

Chrome OS Crostini angesehen: Dieses Nerd-Unix läuft wie geschnitten Brot
Chrome OS Crostini angesehen
Dieses Nerd-Unix läuft wie geschnitten Brot

Mit Crostini bringt Google nun auch eine echte Linux-Umgebung auf Chromebooks, die dafür eigentlich nie vorgesehen waren. Google kann dafür auf ein echtes Linux-System und sehr viel Erfahrung zurückgreifen. Der Nutzung als Entwicklerkiste steht damit fast nichts mehr im Weg.
Von Sebastian Grüner

  1. Google Chromebooks bekommen virtuelle Arbeitsflächen
  2. Crostini VMs in Chromebooks bekommen GPU-Beschleunigung
  3. Crostini Linux-Apps für ChromeOS kommen für andere Distributionen

    •  /