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ISC startet Entwicklung von BIND 10

Domain Name Server soll modular aufgebaut sein

Das Internet Systems Consortium (ISC) hat mit der Entwicklung des Domain Name Servers (DNS) BIND 10 begonnen. In die neue Version wollen die Programmierer verschiedene Sicherheitstechniken integrieren und die Software soll robuster werden.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

BIND 10 wird die Nachfolge des aktuellen BIND 9 antreten, dessen Entwicklung das ISC schon 1998 gestartet hat. Die neue BIND-Version soll die DNS Security Extensions (DNSSEC) so integrieren, dass sie sich einfach nutzen lassen und die Sicherheit des Dienstes erhöhen. Zudem wird BIND 10 komplett modular aufgebaut, so dass Administratoren den Server an ihre Bedürfnisse anpassen können. So soll es auch möglich sein, Module einzubinden, die nicht BIND-spezifisch sind - um etwa einen SQL-basierenden Server aufzubauen.

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Der neue BIND soll ferner die Skalierbarkeit verbessern, um sowohl den Anforderungen für Top-Level-Domain-Name-Server als auch kleinen privaten Name Servern zu genügen. Im Gegensatz zu BIND 9 soll BIND 10 den Betrieb nur noch bei möglichen Sicherheitsrisiken einstellen und ansonsten bei Problemen weiterarbeiten. Neue Konfigurations- und Überwachungsmöglichkeiten sind ebenfalls geplant.

An der Entwicklung beteiligt sich neben Japan Registry Services, Canadian Internet Registration Authority und der französischen AFNIC auch die deutsche Registrierungsstelle DENIC. Deren Angaben zufolge ist die Projektlaufzeit auf fünf Jahre ausgelegt.



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