ISC startet Entwicklung von BIND 10

Domain Name Server soll modular aufgebaut sein

Das Internet Systems Consortium (ISC) hat mit der Entwicklung des Domain Name Servers (DNS) BIND 10 begonnen. In die neue Version wollen die Programmierer verschiedene Sicherheitstechniken integrieren und die Software soll robuster werden.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

BIND 10 wird die Nachfolge des aktuellen BIND 9 antreten, dessen Entwicklung das ISC schon 1998 gestartet hat. Die neue BIND-Version soll die DNS Security Extensions (DNSSEC) so integrieren, dass sie sich einfach nutzen lassen und die Sicherheit des Dienstes erhöhen. Zudem wird BIND 10 komplett modular aufgebaut, so dass Administratoren den Server an ihre Bedürfnisse anpassen können. So soll es auch möglich sein, Module einzubinden, die nicht BIND-spezifisch sind - um etwa einen SQL-basierenden Server aufzubauen.

Stellenmarkt
  1. Spezialistinnen*Spezialisten - Data Scientists, Data Engineers (m/w/d)
    Umweltbundesamt, Leipzig, Berlin, Dessau-Roßlau
  2. Projektcontroller*in (m/w/d) FuE-Projekte - Zentralbereich Finanzen, IT, Personal & Recht
    Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden Württemberg (ZSW), Stuttgart
Detailsuche

Der neue BIND soll ferner die Skalierbarkeit verbessern, um sowohl den Anforderungen für Top-Level-Domain-Name-Server als auch kleinen privaten Name Servern zu genügen. Im Gegensatz zu BIND 9 soll BIND 10 den Betrieb nur noch bei möglichen Sicherheitsrisiken einstellen und ansonsten bei Problemen weiterarbeiten. Neue Konfigurations- und Überwachungsmöglichkeiten sind ebenfalls geplant.

An der Entwicklung beteiligt sich neben Japan Registry Services, Canadian Internet Registration Authority und der französischen AFNIC auch die deutsche Registrierungsstelle DENIC. Deren Angaben zufolge ist die Projektlaufzeit auf fünf Jahre ausgelegt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Für 44 Milliarden US-Dollar
Musk will Twitter nun doch übernehmen

Tesla-Chef Elon Musk ist nun doch bereit, Twitter für den ursprünglich vereinbarten Preis zu kaufen. Offenbar will er einen Prozess vermeiden.

Für 44 Milliarden US-Dollar: Musk will Twitter nun doch übernehmen
Artikel
  1. Roadmap: CD Projekt kündigt neues Cyberpunk und mehrere Witcher an
    Roadmap
    CD Projekt kündigt neues Cyberpunk und mehrere Witcher an

    Project Polaris wird eine Witcher-Saga, Orion das nächste Cyberpunk 2077 und Hadar etwas ganz Neues: CD Projekt hat seine Pläne vorgestellt.

  2. Die große Umfrage: Das sind Deutschlands beste IT-Arbeitgeber 2023
    Die große Umfrage
    Das sind Deutschlands beste IT-Arbeitgeber 2023

    Golem.de und Statista haben 23.000 Fachkräfte nach ihrer Arbeit gefragt. Das Ergebnis ist eine Liste der 175 besten Unternehmen für IT-Profis.

  3. Monitoring von Container-Landschaften: Prometheus ist nicht alles
    Monitoring von Container-Landschaften
    Prometheus ist nicht alles

    Betreuer von Kubernetes und Co., die sich nicht ausreichend mit der Thematik beschäftigen, nehmen beim metrikbasierte Monitoring unwissentlich einige Nachteile in Kauf. Eventuell ist es notwendig, den üblichen Tool-Stack zu ergänzen.
    Von Valentin Höbel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 3 Spiele für 49€ • Saturn Gutscheinheft • Günstig wie nie: LG OLED 48" 799€, Xbox Elite Controller 2 114,99€, AOC 28" 4K UHD 144 Hz 600,89€, Corsair RGB Midi-Tower 269,90€, Sandisk microSDXC 512GB 39€ • Bis zu 15% im eBay Restore • MindStar (PowerColor RX 6700 XT 489€) [Werbung]
    •  /