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Telekom belastet alten Vorstand schwer

Nach Angaben von Juristen kann die Telekom Zumwinkel und Ricke auch das Geld in Rechnung stellen, das die rund 60 Opfer der Spähaktionen möglicherweise als Schadenersatz von der Telekom fordern. In Arbeitnehmerkreisen heißt es, man habe noch keine Kompensationen gefordert. Unter den bespitzelten Personen waren viele Betriebsräte.

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Weder Ricke noch Zumwinkel hätten sich direkt an Trzeschan wenden dürfen. Zuständig wäre der damalige Personalchef Heinz Klinkhammer gewesen, dem die Sicherheitsabteilung unterstellt war. Der aber sagte, er sei damals bewusst umgangen worden. Trzeschan habe ihm zudem versichert, Zumwinkel und Ricke hätten ihm verboten, mit Klinkhammer über den Auftrag zu reden. Ricke bestreitet das, auch Zumwinkel weist eine Schuld von sich.

Die Position des Datenschutzvorstands hat die Telekom im Zuge der Affäre vor einem halben Jahr geschaffen und den ehemaligen Chefjustiziar Balz für diesen Posten gewählt. Der zieht nach sechs Monaten im Amt eine positive Bilanz: "Es ist gelungen, neue und schwere Störfälle zu vermeiden. Das hat auch etwas mit meiner Arbeit zu tun", sagte er selbstbewusst. Die Spitzelaffäre war nicht der einzige Skandal, der die Telekom im vergangenen Jahr erschüttert hat. Hinzu kam unter anderem der Diebstahl von 19 Millionen Mobilfunk-Kundendaten.

Am kommenden Dienstag stellt die Telekom ihren Datenschutzbericht vor. Darin führt sie unter anderem die personelle und finanzielle Verstärkung des Ressorts auf. So ist der Bereich um 70 auf 570 Mitarbeiter angewachsen und das Budget für Datenschutz und Compliance um 10 Millionen auf 27 Millionen Euro gestiegen.

Zu Balz' Bilanz gehört ein Zehn-Punkte-Programm, welches vorsieht, dass interne Ermittlungen gegen einen Aufsichtsrat des Konzerns nur noch erlaubt sind, wenn vorher der Präsidialausschuss des Kontrollgremiums darüber informiert wird. Gegen Betriebsräte darf nur noch ermittelt werden, wenn der Betriebsratsvorsitzende darüber unterrichtet wurde und gegen Journalisten nur, wenn Balz selbst sowie der Pressechef der Telekom damit einverstanden sind. "Ein absolutes Verbot von Ermittlungen wäre rechtlich nicht möglich gewesen, beispielsweise könnte ein Journalist auch als Privatperson Rechnungsbetrug begehen", erklärt Balz.

Darüber hinaus hat Balz Techniker zu Datenschutzpaten ausbilden lassen, die für jeweils ein System verantwortlich sind. Die Telekom hat ihre Vertriebspartner wie etwa Callcenter überprüft und die Zusammenarbeit mit einigen beendet. Die Partner haben Zugriff auf die Telekom-Kundendaten. Im Mai wird die Telekom zudem erstmals ein Zertifikat des Tüv erhalten, das die Sicherheit der IT-Systeme und des Datenschutzes bestätigt. "Der Tüv hat seine Untersuchungen bei uns abgeschlossen, Beanstandungen wurden behoben", sagte Balz. [von Sandra Louven / Handelsblatt]

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VIP 25. Apr 2009

vermutlich? ich kanns beweisen. Nach Abzug aller Steuern und sontiger Ausgaben für Haus...

Berthold Wimmer 24. Apr 2009

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