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VMware: Umsatz mit neuen Lizenzen erstmals rückläufig

Wachstum beim Virtualisierungsspezialisten geht zurück. Das Boomunternehmen VMware konnte im ersten Quartal den Nettoumsatz um 61 Prozent auf 69,9 Millionen US-Dollar steigern, doch der Umsatz mit neuen Softwarelizenzen war erstmals rückläufig.
/ Achim Sawall
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Der Virtualisierungsspezialist VMware zeigt nach einer langen Wachstumsperiode erstmals Schwäche. So war der Umsatz mit neuen Softwarelizenzen erstmals rückläufig, was zu einem schwächeren Umsatzwachstum und einer vorsichtigen Prognose für das laufende Quartal führte. Der Lizenzumsatz fiel um 12,6 Prozent auf 257 Millionen US-Dollar.

Dennoch wuchs im ersten Quartal der Nettogewinn um 61 Prozent auf 69,9 Millionen US-Dollar (18 Cent pro Aktie), nach 43,1 Millionen US-Dollar (11 Cent pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz stieg um 7 Prozent auf 470,3 Millionen US-Dollar. Im laufenden zweiten Quartal werde der Umsatz stagnieren oder sogar zurückgehen, so die Prognose von Firmenchef Paul Maritz.

VMware, das zu 86 Prozent zu EMC gehört, kommt verstärkt unter Konkurrenzdruck durch Microsoft und Projekte aus der Linux-Community. VMware hatte 2007 den erfolgreichsten Börsengang des Jahres hingelegt. Als danach das Wachstumstempo nachließ und ein Umbau im Management erfolgte, verlor die Aktie schrittweise bis zu 80 Prozent ihres Wertes.


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