Abo
  • Services:
Anzeige

PGP-Disk-Passwörter mit der Grafikkarte schneller knacken

Elcomsoft Distributed Password Recovery (EDPR) in neuer Version

Die Entschlüsselungssoftware Elcomsoft Distributed Password Recovery (EDPR) wurde um GPU-Beschleunigung für PGP-Disk-Passwörter erweitert. Der Zugriff auf PGP-verschlüsselte Partitionen mittels Brute-Force-Angriff soll so deutlich schneller gelingen - was aber bei starken Passwörtern laut Elcomsoft kein Grund zur Sorge ist.

ElcomSoft Distributed Password Recovery wurde bereits 2007 um CUDA-Unterstützung erweitert und kann damit Grafikkarten ab der Geforce-8-Serie bis hoch zu professionellen Lösungen wie Quadro und Tesla für Berechnungen verwenden. EDPR kann CUDA unter 32-Bit- und 64-Bit-Versionen von Windows XP, Windows Server 2003 und Windows Vista verwenden.

Anzeige

Zwar wird GPU-Beschleunigung noch nicht bei allen von EDPR berücksichtigten Dokumenten- und Verschlüsselungsarten unterstützt. Mittlerweile kann die Software mit Nvidia-Grafikchips jedoch die Wiederherstellung von Windows-Log-ins (LM/NTLM), MD5, WPA/WPA2-PSK, MS Office 2007 und neuerdings auch PGP Disk beschleunigen. ATI Stream und damit Radeon-Grafikchips werden hingegen weiterhin nicht unterstützt.

"Effiziente Passwortwiederherstellung erfordert stark parallele Berechnungen, die keine moderne CPU leisten kann", heißt es seitens Elcomsoft. Selbst eine einzelne Geforce GTX 285 würde um ein Vielfaches schneller sein als aktuelle Quad-Core-CPUs von Intel, wenn es darum gehe, Klartextpasswörter von PGP-Disk-Partitionen wiederherzustellen.

Noch deutlicher würde der Unterschied, wenn bis zu vier Geforce-295-Grafikkarten im SLI-Verbund zusammen die Rechenaufgaben übernehmen. Auch im Vergleich zu ab 4.000 US-Dollar erhältlicher Spezialhardware wie etwa FPGAs von Xilinx würde sich eine 100-Dollar-Geforce-Grafikkarte gut schlagen. Wer etwas mehr Geld bezahlt, könne zudem mit einer Geforce GTX 295 eine Xlinx-basierte Lösung übertrumpfen - und 40.000 statt 27.000 128-Bit-Passwörter pro Sekunde testen.

EDPR kann zudem vernetzt in einem Cluster aus bis zu 10.000 Workstations mit je bis zu vier Grafikkarten arbeiten. Außerdem können bis zu 64 CPUs oder CPU-Kerne pro Rechner genutzt werden. Dennoch sieht Elcomsoft-Chef Vladimir Katalov die PGP-Festplattenverschlüsselung auf Basis von 128-Bit- und 256-Bit-AES bei aktuellem Stand der Technik als weiterhin sicher an. "PGP-Schutz war immer und ist immer noch sicher. Wir garantieren keine erfolgreiche Wiederherstellung von PGP-verschlüsselten Daten, insbesondere nicht wenn ein starkes Passwort genutzt wurde." PGP-Nutzer sollten deshalb darauf achten, ihre privaten und geschäftlichen Daten mit langen und sicheren Passwörtern zu schützen - vergessen sollten sie sie dann aber nicht.

Eine EDPR-Lizenz für bis zu 20 Clients kostet 599 Euro. Für bis zu 100 Clients sind es 1.199 Euro, für bis zu 500 Client 2.399 Euro, für bis zu 2.500 Clients 4.999 Euro und bei mehr als 2.500 Clients muss bei Elcomsoft bezüglich des Preises angefragt werden.


eye home zur Startseite
Swordfish 24. Apr 2009

Siehe obenstehendes Posting für "smalltalk". Das dürfte die Unklarheiten...

Swordfish 23. Apr 2009

One Time Pad ist nur sicher, wenn es sich um sinnlose Bitkombinationen handelt. Auf...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Herbert Kannegiesser GmbH, Vlotho
  2. GIGATRONIK Technologies GmbH, Ulm
  3. Autobahndirektion Südbayern, München
  4. Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 29,00€
  2. 29,00€
  3. 74,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Private Division

    Rockstar-Games-Firma gründet Ableger für AAA-Indiegames

  2. Klage erfolgreich

    BND darf deutsche Metadaten nicht beliebig sammeln

  3. Neuer Bericht

    US-Behörden sollen kommerzielle Cloud-Dienste nutzen

  4. Übernahme

    Walt Disney kauft Teile von 21st Century Fox

  5. Deep Learning

    Googles Cloud-TPU-Cluster nutzen 4 TByte HBM-Speicher

  6. Leistungsschutzrecht

    EU-Staaten uneins bei Urheberrechtsreform

  7. E-Ticket Deutschland bei der BVG

    Bewegungspunkt am Straßenstrich

  8. Star Wars

    The-Last-Jedi-Update für Battlefront 2 veröffentlicht

  9. Airport mit 802.11n und neuere

    Apple sichert seine WLAN-Router gegen Krack-Angriff ab

  10. Bell UH-1

    Aurora Flight Sciences macht einen Hubschrauber zur Drohne



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Vorratsdatenspeicherung: Die Groko funktioniert schon wieder
Vorratsdatenspeicherung
Die Groko funktioniert schon wieder
  1. Dieselgipfel Regierung fördert Elektrobusse mit 80 Prozent
  2. Gutachten Quote für E-Autos und Stop der Diesel-Subventionen gefordert
  3. Sackgasse EU-Industriekommissarin sieht Diesel am Ende

2-Minuten-Counter gegen Schwarzfahrer: Das sekundengenaue Handyticket ist möglich
2-Minuten-Counter gegen Schwarzfahrer
Das sekundengenaue Handyticket ist möglich
  1. Handy-Ticket in Berlin BVG will Check-in/Be-out-System in Bussen testen
  2. VBB Schwarzfahrer trotz Handy-Ticket

Kilopower: Ein Kernreaktor für Raumsonden
Kilopower
Ein Kernreaktor für Raumsonden
  1. Raumfahrt Nasa zündet Voyager-Triebwerke nach 37 Jahren
  2. Bake in Space Bloß keine Krümel auf der ISS
  3. Raumfahrtpionier Der Mann, der lange vor SpaceX günstige Raketen entwickelte

  1. Und wieder kein Dual 4K Display-Support...

    TheUrbanNinja | 19:59

  2. Re: Dann steht Manhunt 3 nichts mehr im Wege

    quineloe | 19:52

  3. Re: Golem Was soll das? Überschrift geht ja garnicht

    david_rieger | 19:49

  4. Re: Nicht gefunden - Werbeblocker ausschalten.

    RaphaeI | 19:48

  5. Re: Solche Produkte...

    demon driver | 19:47


  1. 16:10

  2. 15:30

  3. 15:19

  4. 14:50

  5. 14:44

  6. 14:43

  7. 14:05

  8. 12:55


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel