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eBays Gewinn sinkt um 22 Prozent

Konzernchef beklagt Schwäche im Kerngeschäft. EBay, als Plattform für billige Gebrauchtwaren bislang krisenresistent, hat im letzten Quartal einen kräftigen Rückgang im Kerngeschäft erlitten. Konzernchef John Donahoe gab der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage die Schuld.
/ Achim Sawall
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Der Auktionsplattformbetreiber eBay kämpft mit sinkenden Gewinnen. Im ersten Quartal 2009 erzielte eBay einen Gewinn von 357 Millionen US-Dollar (28 Cent pro Aktie), ein Rückgang um 22 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz gab um 8 Prozent auf 2,02 Milliarden US-Dollar nach.

Vor Sonderposten lag der Gewinn bei 39 Cent pro Aktie. Analysten hatten auf der Grundlage nur 33 Cent pro Aktie erwartet. Die Umsatzschätzung der Börsenexperten lag bei 1,94 Milliarden US-Dollar.

Das Unternehmen begründet die Schwäche mit einem Rückgang im Kerngeschäft durch die schwierige gesamtwirtschaftliche Lage. Die Konzernbereiche Paypal (Zahlungsabwicklung), Classifieds (Onlinekleinanzeigen) und Skype (VoIP) hätten sich dagegen gut entwickelt und im Jahresvergleich ein Umsatzwachstum gezeigt.


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