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SanDisk mit Umsatzrückgang und Verlust

Kunden fragen höhere Speicherkapazitäten nach. SanDisk hat in seinem ersten Geschäftsquartal 2009, das am 29. März 2009 endete, einen Verlust von 208 Millionen US-Dollar ausgewiesen, verglichen mit einem Nettogewinn von 11 Millionen US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Auch der Umsatz fiel stark, obwohl immer mehr Speicher gefragt ist.
/ Andreas Donath
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Der SanDisk-Umsatz von 659 Millionen US-Dollar fiel verglichen zum Vorjahreszeitraum um 22 Prozent. SanDisk entwickelt und verkauft vornehmlich Speicherkarten auf Flash-Basis. SanDisk macht der Speicherpreisverfall wie vielen anderen Unternehmen der Branche schwer zu schaffen. Der durchschnittliche Preis pro Megabyte sank im Jahresvergleich um 69 Prozent und um 27 Prozent gegenüber dem Vorquartal, gab das Unternehmen an.

SanDisk hat außer seinen Finanzdaten eine Statistik erstellt, nach der im Vergleich zum Vorjahr 166 Prozent mehr Megabyte Speicher verkauft wurden. Im Vergleich zum vorherigen Quartal stieg der Megabyte-Absatz immerhin um neun Prozent.

Die durchschnittliche Speicherkapazität einer Flash-Karte gleich welchen Typs liegt derzeit bei 4,34 GByte und damit 111 Prozent höher als noch vor einem Jahr. Die Trendrichtung dürfte sich in den nächsten Monaten nicht verändern: Fotokameras mit Videofunktionen sind einer der Hauptgründe für größere Speicherkapazitäten.


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