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Nvidia: Quadro-Profikarten für Videoproduzenten

Erfassung, Verarbeitung und Ausgabe hochauflösender Videoinhalte

Passend zur NAB Show in Las Vegas stellt Nvidia neue Profikarten für die digitale Videoproduktion vor. Mit der Nvidia-Lösung werden Videodaten über die Quadro SDI Capture eingelesen, an eine Quadro-FX-Grafikkarte weitergereicht und anschließend über die Quadro SDI Output ausgegeben.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Quadro Digital Video Pipeline (DVP) ist eine Lösung für die digitale Videoproduktion, die Nvidia zur NAB Show in Las Vegas vorgestellt hat. Das Paket besteht aus drei PCI-Express-Karten. Neben den Quadro-Grafikkarten, die Nvidia bereits im März 2009 vorgestellt hat, soll für die DVP-Komplettlösung eine SDI-Eingangs- und eine SDI-Ausgangskarte mit in den Videorechner gesteckt werden.

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Die Zusatzkarten nutzen das Serial Digital Interface, kurz SDI, für die Annahme und Weitergabe der Videodaten. SDI wird unter anderem in Rundfunkanstalten benutzt. Einige Proficamcorder, wie etwa Canons XH-G1s oder JVCs GY-HM100, bringen diese Schnittstelle gleich mit und können daher direkt an die SDI-Karten angeschlossen werden.

Für die Aufnahme von SDI-Daten ist die Quadro SDI Capture zuständig. Sie nutzt einen PCIe-x8-Slot im Rechner, braucht einen 6-Pin-PCIe-Stromanschluss und hat zahlreiche BNC-Anschlüsse für die SDI-Signale (SDI Capture Technische Daten). Fünf davon werden über das Slotblech direkt nach außen geführt. Von diesen fünf Anschlüssen dienen vier als Signaleingänge. Die restlichen Anschlüsse befinden sich auf der Oberseite der Platine. SDI-Signale kann die Capture-Karte direkt an die Grafikkarte über die PCIe-Schnittstelle weiterreichen.

Nach der Bearbeitung in einer Quadro-FX-Grafikkarte werden die Daten an die Quadro SDI Output (Technische Daten) weitergereicht. Diese Karte braucht nur einen PCIe-x1-Steckplatz, nutzt diesen aber nicht. Weder die Stromversorgung noch die Versorgung mit Daten geschieht darüber. Der Steckplatz dient daher nur als Halterung. Die Output-Karte bekommt ihre Daten über eine DVI-Verbindung und über ein Zusatzkabel von der Grafikkarte. Die maximal 20 Watt Leistung, die die Output-Karte aufnimmt, werden direkt vom PC-Netzteil über einen 4-Pin-Molex-Stecker geliefert.

Für Quadro DVP braucht der Anwender eine Quadro FX 5800, 4800 oder 3800 als Grafikkarte. Ohne Output-Karte lässt sich auch die Quadro CX als Grafikkarte nutzen. Nvidia unterstützt mit dem Quadro-DVP-System Windows XP (32 oder 64 Bit) und Linux. Wer die Output-Karte nicht nutzt, kann auch Windows Vista und das kommende Windows 7 nutzen.

Die Zusatzkarten sollen ab August 2009 verfügbar sein. Preise nannte Nvidia Deutschland noch nicht. In den USA werden Preise zwischen 5.000 und 8.000 US-Dollar angegeben.

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Alex Keller 22. Apr 2009

Der Preis für die Hardware ist zu teuer, aber man zahlt ja nicht nur für die Hardware...

CK1984 22. Apr 2009

zu Capture Playback lösungen von Blackmagic, Aja, etc? Da Brauch ich zusätzlich zur...

El Marko 22. Apr 2009

Blaue LEDs nicht zu vergessen ^^ Ich kauf mir lieber einen Kleinwagen für den Preis, bin...


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