Appliance-Baukausten rBuilder 5 erschienen
Die neue Version 5 des rBuilder soll einfacher zu bedienen sein. Anbieter rPath verspricht, dass weniger Schritte nötig sind, um eine Appliance zu erstellen. Die Appliances bestehen aus einer Anwendung des Nutzers, die mit rPath' eigener Linux-Distribution kombiniert wird. Der Anwender soll sich um das Betriebssystem letztlich nicht kümmern müssen.
Die Appliances können je nach Konfiguration direkt auf der Hardware laufen oder aber auf einem Hypervisor. Cloud-Umgebungen wie Amazon EC2 unterstützt rBuilder ebenfalls als Zielplattform. Laut rPath gibt es beim rBuilder 5 eine neue Bedienoberfläche mit verschiedenen Assistenten, die dabei helfen, eine Appliance zu erstellen. Gegenüber der Vorversion soll so nur noch die Hälfte der Schritte nötig sein.
Der rBuilder enthält ferner eine Managementkonsole, über die sich die Appliances auf die Zielplattform schicken und dort verwalten lassen. Eine Schnittstelle ermöglicht die Integration mit anderen Managementwerkzeugen. Verschiedene Arbeitsschritte, für die zuvor Skripte geschrieben werden mussten, können nun über eine grafische Oberfläche erledigt werden.
RBuilder bietet schon länger eine kostenlose Onlineversion des rBuilder an. Mit der Version 5 steht jetzt auch eine kostenlose Downloadvariante zur Verfügung(öffnet im neuen Fenster) . Die unterstützt bis zu 20 laufende Systeminstanzen. Gegenüber der Onlineversion wird nicht nur Amazon EC2 als Cloud-Plattform unterstützt. Wer Support und weitere Funktionen braucht, muss rBuilder erwerben. Preise dafür nennt rPath nicht.
Zu den Kunden von rPath zählen unter anderem Zimbra und die Asterisk-Firma Digium. Hinter rPath stehen eine Reihe ehemaliger Red-Hat-Mitarbeiter. Darunter auch Erik Troan, der unter anderem den RPM-Packet-Manager und den Installer Anaconda mitentwickelte.
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